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Produktdetail
Various Artists, Oh Yes We Can Love: A History Of Glam Rock, 00600753442272

Oh Yes We Can Love: A History Of Glam Rock

Format:
CD
Label:
Universal Music
VÖ:
25.10.2013
Bestellnr.:
00600753442272
Produktinformation:

Mit 91 Titeln auf 5 CDs durchstreift das neue Compilation-Boxset "Oh Yes We Can Love: The History Of Glam Rock" die grandiose Geschichte des Glam-Rocks: von seinen frühen Vorreitern zum weltweiten Triumph in den frühen 1970ern und noch weit darüber hinaus.

Visuelles Pendant zur Musik ist ein 100-seitiges Booklet mit raren Single-Covern und einem neuen Essay von Barney Hoskins, dem Mitbegründer des pop-journalistischen Online-Archivs Rock´s Backpages und Autoren des Buchs Glam! Bowie, Bolan and the Glitter Rock Revolution.

Glam-Rock verband die Unkompliziertheit des Rock´n´Rolls mit der Londoner Mode-Revolution der 1960er Jahre. Schlichter knackiger Gitarren-Rock und eingängige Ohrwurm-Musik trafen hier auf schwülstige Theatralik, exzentrische Androgynität, auf herrlichen Kitsch voller Sex-Appeal.

Auch wenn Puristen den Beginn von Glam bei Marc Bolans "Electric Warrior"-Album von 1971 verorten und sein Ende bereits zwei Jahre später, als David Bowie sein Alter Ego Ziggy Stardust umbrachte, so greift Glam tatsächlich sehr viel weiter. Seine Wurzeln liegen bei den schillernden afroamerikanischen Rock´n´Roll-Helden Little Richard und Chuck Berry und den kabarettistischen Songs der 1930er des britischen Dramatikers und Komponisten Noel Coward. Neben dem "trashigen" Glam-Stil Bolans und dem künstlerisch anspruchsvollen Glam von Bowie und Roxy Music, gab es den kommerziell zu Beginn der `70er unglaublich erfolgreichen "Glitter" von Gary Glitter, Slade und Suzi Quatro und den düsteren, amerikanischen Glam der New York Dolls. Superstars wie Elton John, KISS und die Rolling Stones griffen in den 1970ern Glam auf, und Glam stellte entscheidende Weichen in der Pop-Kultur: Punk, Post-Punk (insbesondere Gothic), der Glam-Punk von Hanoi Rocks und Marilyn Manson und der Brit-Pop von Suede und Pulp sind ohne ihn undenkbar.

Mit einem wahren Feuerwerk aus Hits (Glam klang tatsächlich im Glanz des Mainstream-Erfolgs am besten) begibt sich "Oh Yes We Can Love: The History Of Glam Rock" auf eine faszinierende Zeitreise, die bei Noel Coward beginnt und bei Post-Glam-Bands wie Goldfrapp endet – mit vielen, vielen Punkten dazwischen. Die aufwändig gestaltete Box eignet sich gleichermaßen für Einsteiger und für Kenner. Spot an für Glam!

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