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26.09.2008

Klassisch Relaxen: Die Entdeckung der Langsamkeit

Adagio, Largo oder Andante: Diese Wörter schrieben die klassischen Komponisten über ihre Werke, wenn sie langsam gespielt werden sollten. Man kann sicher sein: In solchen Momenten geht es um weit gespannte Melodien, um sanft dahinwandernde Bassbewegungen, um weiche Klangfarben, um hypnotische Atmosphäre: Der Barockmeister Albinoni, der Klassiker Mozart, sein Kollege Beethoven, der Romantiker Rachmaninoff waren Meister des Adagios: In Klavierkonzerten, in Klaviersonaten (wie in Beethovens Mondscheinsonate) pflegten sie das langsamste Tempo. Antonin Dvorak und Edvard Grieg nutzten langsame Orchesterwerke, um musikalische Naturbilder heraufzubeschwören: Ob in der Sinfonie 'Aus der Neuen Welt' oder in der von skandinavischen Landschaften inspirierten Peer Gynt-Suite. Der Zeitgenosse Karl Jenkins knüpfte an den sakralem Ausdruck des langsamen Tempos an: Der Ausschnitt aus seinem Agnus Dei ist ein Höhepunkt der 36 Tracks. Unter den Künstlern sind große internationale Stars wie André Previn, Sabine Meyer, Sir Neville Marriner, Jacqueline du Pré oder Martha Argerich.


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