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17.04.2007

Vicky Leandros - Lebenslinien

Über 40 Millionen verkaufte Tonträger weltweit, insgesamt 452 Alben, Dutzende davon mit Gold und Platin ausgezeichnet, unzählige internationale Erfolge, 1972 der Sieg beim Grand Prix Eurovision mit dem Lied "Aprés toi", das in jenem Jahr mit über 6 Millionen Tonträgern Vicky Leandros zur Künstlerin mit der meist verkauften Single der Welt machte, sichern der griechischen Sängerin einen festen Platz im Olymp des populären Musikgeschichte. Es folgten unzählige weitere internationale Auszeichnungen. Welcher deutschsprachige Künstler hat – auch international – eine so erfolgreiche Karriere vorzuweisen wie die Sängerin und Entertainerin Vicky Leandros?

Im Herbst 2005 feierte Vicky Leandros mit der Veröffentlichung des Best Of-Albums "Ich bin wie ich bin" ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum. Von 1986 bis 1995 hatte sie sich für ihre Familie zehn Jahre ins Privatleben zurückgezogen und kümmerte sich um ihre Kinder Leo, Milana und Sandra. Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten war die große Jubiläumstournee 2006 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz mit insgesamt 23 Konzerten. Vicky singt in ausverkauften Hallen und das Premierenkonzert am 18. Februar im CCH in Hamburg wurde für diese DVD Produktion aufgezeichnet. In dem Konzert präsentiert Vicky ihre größten Erfolge, klassische Chansons zum Beispiel von Jacques Brel und internationale Topp-Hits.

Biographisches in Zahlen:

Am 23. August 1952 wird Vicky Leandros auf der griechischen Insel Korfu geboren und erhält den Namen Vassiliki Papathanassiou.

1958 kommt Vicky Leandros nach Hamburg, wo sich Ihre Eltern, Papa Leo Papathanassiou (Leo Leandros) und Mama Kyriaka Protapapa, in der Zwischenzeit niedergelassen haben.

1961 lassen sich die Eltern scheiden und Vicky bleibt bei ihrem Vater in Hamburg. Hier besucht sie zunächst das Gymnasium und dann die Dolmetscherschule. Schon von Kindesbeinen erhält sie Unterricht in Gesang, Gitarre und Ballett zur Vorbereitung auf ihre spätere Karriere.

1965 hat der Teenager sein Single-Debüt mit "Messer, Gabel, Schere, Licht" und ihren ersten Auftritt im deutschen Fernsehen. Zusammen mit ihrer Schulklasse tritt sie in der "Aktuellen Schaubude" des NDR auf und erhält 200 Mark. Ihre erste Gage.

1967 folgt der erste große internationale Auftritt in Wien. Vicky singt für Luxemburg beim Grand Prix Eurovision und erreicht mit "L´amour est bleu" einen beachtlichen vierten Platz. Der Song wird - in fünf Sprachen interpretiert - das meistverkaufte Eurovisionslied aller Zeiten und erreicht vierfachen Platin-Status.

1968 wird Vicky mit der Goldenen Europa ausgezeichnet. Inzwischen ist sie weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und singt ihre Lieder erfolgreich in Deutsch, Griechisch, Französisch, Englisch, Italienisch und Japanisch - später auch noch in Spanisch und Holländisch.
1971 gewinnt Vicky mit ihrer Fernsehshow "Ich bin" die "Bronzene Rose von Montreux" und den "RTL-Löwen" in Bronze. Vicky ist inzwischen zu einer jungen Frau geworden, die ab diesem Zeitpunkt unter dem vollen Namen Vicky Leandros auftritt.
1972 wird zum bisher erfolgreichsten Jahr für die junge Künstlerin. Am 25. März startet sie in Edinburgh zum zweiten Mal für Luxemburg beim Grand Prix Eurovision.

Nach einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen mit den britischen New Seekers ("Beg, Steel Or Borrow") gewinnt sie mit ihrem Titel "Après toi" am Ende mit 128 Punkten doch noch deutlich vor ihren Konkurrenten (114 Punkte). In sieben Sprachen aufgenommen, werden von diesem Titel über 6 Mio. Platten verkauft und die englische Fassung "Come What May" erreicht Platz 1 der UK-Charts.
Danach folgen zahlreiche Hits wie "Ich hab' die Liebe geseh'n", "Die Bouzouki klang", "Ich liebe das Leben". Die Verkaufszahlen schnellen in Millionenhöhe. Vicky avanciert zum Weltstar.
Vicky Leandros wird in der "Billboard"-Bilanz als "best selling artist" gelistet. Ihr "Après toi" ist in diesem Jahr das meistverkaufte Lied weltweit.
1973 startet ihre erste umjubelte Deutschland-Tournee. Es folgen Konzerte im Pariser "Olympia", in der "Royal Albert Hall", der "Royal Festival Hall" sowie ihre eigene TV-Show bei der BBC. Im Stadion von Thessaloniki gibt sie vor 60.000 begeisterten Fans ein Konzert. Im gleichen Jahr wird ihre zweite Fernsehshow "Portrait Vicky Leandros" ausgestrahlt.
1974 landet Vicky mit ihrem inzwischen "berüchtigten" "Theo, wir fahr'n nach Lodz" ihren größten Triumph in Deutschland. Wenig später wird ihre dritte Fernsehshow "Mein Lied für Dich" ausgestrahlt.
1975 erhält sie für "Theo..." wiederum die "Goldene Europa" und etliche goldene Schallplatten. Im gleichen Jahr wagt sie den Sprung über den großen Teich und erntet mit ihrer englischsprachigen LP "Across The Water" lobende Worte der amerikanischen Kritiker.
1976 unterschreibt sie einen millionenschweren Vertrag mit der CBS und kann mit der Single "Tango d' Amour" einen guten Erfolg in den US-Charts landen.
Ab 1978 kümmert sie sich wieder verstärkt um ihre europäischen Fans und nimmt ihre vierte Fernseh-Show "Vicky im Wunderland" auf. Ihr neues Album "Ich bin ein Mädchen" bringt sie schnell wieder zurück in die Herzen ihrer Fans. In dieser Zeit produziert sie außerdem zwei Alben mit Volksliedern sowie ein Album mit Weihnachtsliedern.
1980 heiratet Vicky den Griechen Ivan Zissiadis und wird zum ersten Mal Mutter. Ihr Sohn Leo ist ihr ganzer Stolz.
Neben einer Vielzahl von Alben, die sie fürs Ausland aufnimmt (allein 31 in Japan, 20 in Kanada, 63 in Griechenland, 46 in Benelux, 18 in Frankreich, 30 in Südafrika und viele davon mit "Gold" und "Platin" veredelt), entstehen auch außergewöhnliche Produktionen wie die des "United-Nations"-Benefiz-Albums "Love is alive" 1981 in London, auf dem sie zusammen u.a. mit Johnny Hallyday, Demis Roussos oder dem US-Superstar David Soul zu hören ist.
1981 unterschreibt sie einen neuen Vertrag bei Phonogram und bringt das Album "Ich gehe neue Wege" auf den Markt.
1982 folgt die Single "Verlorenes Paradies", die in Deutschland wie auch in Holland ("Verloren zijn we niet") zum großen Erfolg wird.

1983 erscheint das Album "Vicky". Ebenfalls in diesem Jahr sorgt ihr Privatleben für Aufregung. Vicky Leandros lässt sich von ihrem Mann scheiden.
1984 kommt sie mit dem Song "A l'est d'Eden" auf Platz 2 der französischen Charts.
1985 hat sie große Erfolge mit ihrem Album "Eine Nacht in Griechenland", das in Holland sogar vergoldet wird.
1986 wird Vicky durch erneute Heirat zur Freifrau von Ruffin. Sie lebt mit ihrem Gatten, Baron Enno Freiherr von Ruffin, ihrem Sohn Leo sowie den gemeinsamen Töchtern Milana und Sandra auf dem Gut Basthorst in Schleswig-Holstein.
Vicky zieht sich nun in ihr Privatleben zurück, um sich ihrer Familie zu widmen und versteht es erfolgreich, ihre Familie und besonders ihre Kinder von der Öffentlichkeit abzuschirmen. In den folgenden Jahren tritt sie nur noch gelegentlich im Fernsehen auf. Es wird still um Vicky.
1995 landet Vicky nach der selbstauferlegten "Erziehungspause" von mehreren Jahren ein eindrucksvolles Comeback. Von den Fans lange mit Ungeduld erwartet ist es endlich soweit: Vicky geht wieder auf Tournee.
Anfang 2000 erscheint ihr neuestes Album mit dem bezeichnenden Titel "Jetzt!", das wieder einmal zum Ausdruck bringt, dass Vicky wahrlich nicht "nur" eine Schlagersängerin ist.
Im September 2001 wird Vicky erstmals mit der "Goldenen Stimmgabel" ausgezeichnet.
2001 veröffentlicht Vicky das Album "Mit offenen Armen".
Aufgrund der Terroranschläge in New York reagiert Vicky wie viele ihrer Kollegen und verschiebt die für November geplante Tournee auf März 2002. Auch bei dieser Tournee, die unter dem Titel "Mit offenen Armen" steht, singt Vicky in ausverkauften Konzerthäusern und überrascht ihre Fans immer wieder mit einem neuem Konzertprogramm.
Bei dieser Tournee zeigte sie sich sehr persönlich und erzählte so manches aus ihrem Privatleben. Ganz besondere Konzerte hatte sie im Juli und November, denn erstmalig gab Vicky im Juli zwei Konzerte in Zypern und nach langer Zeit eines in London in der Royal Festival Hall.
Im November 2002 veröffentlicht die Sängerin auf CD, DVD und VHS ein Weihnachtskonzert, das im Dezember 2000 im Hamburger Michel aufgenommen wurde. Einen Großteil der Verkaufserlöse spendet sie an "Ein Herz für Kinder". Es ist das erste mal, dass Live-Material von Vicky veröffentlicht wird. Weihnachtslieder wie "Little Drummer Boy", "Oh du fröhliche", "Stille Nacht" und weltbekannte Chansons und Balladen, z. B. "Wie sich Mühlen dreh´n im Wind" und "O´ Kaimos" werden von Vicky Leandros eindrucksvoll gesungen und interpretiert.
2002 Ein gigantisches Projekt nimmt Formen an: Ein Konzept-Album über und mit den Werken ihres Landsmannes und geschätzten Freundes Mikis Theodorakis.
2003 veröffentlicht sie in Deutschland das Album "Vicky Leandros singt Mikis Theodorakis". Das entsprechende griechische Album "Tragouthi alliotiko" erreicht mühelos die Top 25 der griechischen Charts und hält sich über mehrere Monate konstant in den Top 50 Album Charts.

Während das neue Album "Vicky Leandros singt Mikis Theodorakis" direkt nach Erscheinen in die deutschen Media Control Charts einsteigt, werden Vicky Leandros bei einem Kurzaufenthalt im Oktober in ihrer Heimat gleich zwei Ehren zuteil: Begleitet von einem 300 Sänger umfassenden Chor, sowie einem Philharmonischen Orchester (70 Musiker) steht sie erstmals auf der Bühne des ehrwürdigen Herodion Attikon Theaters (Herodes Atticus), am Fuße der Akropolis. Vor 6.000 begeisterten Menschen wird der engagierten Künstlerin im Anschluss an das Benefiz-Konzert vom Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Kirche dem Archipiskopen Christothoulos der "St. Marco Orden 1. Klasse" verliehen. Sie wird zur offiziellen Botschafterin der orthodoxen Kirche Alexandrias und Afrikas für "die Kinder Afrikas" ernannt. Vicky Leandros ist die erste Frau, der dieser hohe Orden verliehen wurde. Der Reinerlös des Mega-Events geht an eine Organisation der griechisch-orthodoxen Kirche, die sich schon seit vielen Jahren für die bedürftigen Kinder Afrikas einsetzt.
2004 ist ein ganz besonders Jahr für Vicky. Nach vielen Galas gibt es die Olympia Doppel-CD in deutscher und griechischer Sprache und eine Olympia Gala aus dem Zeus Tempel Athen. Hier darf Vicky für Deutschland (ARD) sowie auch für das griechische Fernsehen die Show moderieren. Bei der Eröffnung der Paralympics singt Vicky die griechische Nationalhymne.
Im Oktober 2005 erscheint zum großen Bühnenjubiläum die Doppel-CD "Ich bin wie ich bin" bei Koch Universal Music mit Neuaufnahmen ihrer großen Erfolge. Zu genießen sind 32 Lieder, darunter Welthits wie "Après toi" oder der Kult-Song "Ich liebe das Leben". Außerdem werden mit "Fremd in einer großen Stadt" und "S.C.H.E.I.D.U.N.G." noch zwei nagelneue Songs aufgenommen. Das vordringliche Ziel des Albums, die wunderschönen alten Titel klanglich in die Jetztzeit zu transferieren, gelingt auf ganzer Linie.


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