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Viktor E. Frankl BACKSTAGE EXCLUSIV
Produktdetail
Viktor E. Frankl, ... trotzdem Ja zum Leben sagen, 00602517147393

... trotzdem Ja zum Leben sagen

Format:
CD
Label:
Deutsche Grammophon Literatur
VÖ:
13.04.2007
Bestellnr.:
00602517147393
Produktinformation:

Viktor E. Frankl, geboren am 26. März 1905 in Wien, entstammte einer jüdischen Beamtenfamilie. Im Herbst 1942 wurden er, seine Frau und seine Eltern ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Sein Vater starb dort 1943, seine Mutter wurde in der Gaskammer von Auschwitz ermordet, seine Frau starb im KZ Bergen-Belsen. Frankl überlebte und wurde 1945 von der US-Armee befreit. Er war Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Universität Wien und begründete die Logotherapie und Existenzanalyse. Frankl hatte außerdem Professuren an der Harvard University, an der Stanford University sowie in Dallas und Pittsburgh inne. Er starb am 2. September 1997 in Wien. Seine 32 Bücher sind bisher in 31 Sprachen übersetzt worden.

In seinem Buch "... trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" verarbeitete Viktor E. Frankl seine Eindrücke und Erfahrungen in Konzentrationslagern. Schon kurz nach Ende des Krieges vertrat er die Ansicht, dass vor allem Versöhnung einen sinnvollen Ausweg aus den Katastrophen des Weltkrieges und des Holocaust weisen könne. Es ist Frankls zweite Buchpublikation nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager. Frankl hatte bereits im Jahr 1942, noch kurz vor seiner Deportation, sein erstes Buch, die Ärztliche Seelsorge, fertig gestellt. Das Buchmanuskript konnte Frankl in Theresienstadt noch bewahren, musste es aber bei seiner Ankunft im Oktober 1944 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wegwerfen. Bereits in seinem letzten Konzentrationslager Türkheim begann Frankl, vom Fleckfieber gezeichnet, das Buch des Nachts in kurzen stenographischen Notizen zu rekonstruieren, vor allem auch, um den lebensbedrohlichen nächtlichen Fieberdelirien zu entgehen. Unmittelbar nach Veröffentlichung dieses Buches begann Frankl mit der Niederschrift seines biographischen Berichts "...trotzdem Ja zum Leben sagen". Neun Tage und Nächte brauchte Frankl, um das Buch zu diktieren, das bereits im Frühjahr 1946 erschien.

Frankl will in seinem Buch nicht Mitleid erregen oder Anklage erheben. Noch weniger geht es um die Situation des Grauens. Sein Buch soll und kann vielmehr Kraft zum Leben geben.

"...trotzdem Ja zum Leben sagen" ist ein Buch, das über Jahrzehnte die Menschen bewegt. Die englische Fassung Mans's Search for Meaning wurde bereits in 26 Sprachen übersetzt und hat eine Gesamtauflage von über 12 Millionen Büchern erreicht. Es wurde in die Liste der zehn einflussreichsten Bücher in Amerika aufgenommen.

Gelesen wird "...trotzdem Ja zum Leben sagen" von Martin Schwab, der viele Jahre mit Viktor E. Frankl befreundet war. Schwab wurde 1937 geboren. Sein Vater wurde im Widerstand gegen die Nazis für kurze Zeit interniert. Von 1959 bis 1961 lernte Martin Schwab Schauspiel an der Max-Reinhard-Schule in Berlin. Nach weiteren Stationen wechselte er 1979 gemeinsam mit Claus Peymann ans Schauspielhaus Bochum; dem folgte 1982 ein Festengagement an den Städtischen Bühnen Frankfurt. Seit 1987 ist Martin Schwab Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und trat dort sowie in den Münchener Kammerspielen mit bedeutenden Produktionen auf. Die Stadt Wien zeichnete ihn für seine künstlerischen Leistungen mit der Kainz-Medaille und mit dem Goldenen Ehrenzeichen aus. Am Max-Reinhard-Seminar hat Martin Schwab heute einen Lehrauftrag.

Ergänzt wird die Lesung um ein rares Originaldokument: Ausschnitte einer bewegenden Rede, die Viktor Frankl 1988 auf dem Wiener Rathausplatz anlässlich des 50. Jahrestages des Hitler-Einmarsches in Österreich hielt.

"... trotzdem Ja zum Leben sagen" auf der hr2-Hörbuchbestenliste Juni 2007.

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