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19.09.2017

Welshly Arms, "Legendary", 2017

Die besten Songs sind diejenigen, die sich zunächst vertraut anfühlen, aber etwas ganz Neues bringen. Welshly Arms haben mit "Legendary" eine Indie-Rock-Hymne erschaffen, die alle Elemente eines Liedes hat, das man sein ganzes Leben irgendwie schon im Kopf hatte, es nur noch nicht wusste.

Welshly Arms, das sind Sam Getz (Gitarre/Gesang), Brett Lindemann (Keys), Jimmy Weaver (Bass), Mikey Gould (Drums) sowie Bri und Jon Bryant (Background Vocals). Ihre Vorbilder sind unter anderem Jimi Hendrix, The Temptations, Otis Redding und Howlin Wolf und das spiegelt sich auch in ihrem Sound: Die Band aus Cleveland vereint ihre Liebe zum Blues mit Rhythm und Soul sowie gutem alten Rock 'n' Roll und zaubert daraus einen frischen Throwback-Sound. "Als ich 14 war, hat mein Vater mir dabei geholfen eine Blues-Band zu gründen," so Frontmann Sam. "Wir spielten Fat Fish Blue, Savannah, Wilbert's Back als es hier noch eine richtige Blues-Szene gab. Wir spielten als Support für Mick Taylor [The Rolling Stones], John Mayall, Peter Green [Fleetwood Mac] … Diese Typen waren meine Helden."

Ihre kraftvolle Live-Performance sorgte schnell für eine Fangemeinde in Ohio und legte den Grundstein für den anschließenden nationalen Erfolg. 2016 folgten Auftritte bei The Rock Boat, dem SXSW Festival, SummerfestAustin City Limits, Laurel Live, 2017 standen die sechs bei Rock am Ring und Rock im Park auf der Bühne. Ihre Songs wurden unter anderem für das Netflix-Original "Sense8" sowie dem Trailer zum Quentin Tarantino Streifen "Hateful Eight" genutzt. Die Single "Legendary" untermalt TV-Spots für Hulu und Indian Motorcycles, die beliebte FOX-Show "Empire" und den Kinofilm "Power Rangers".

Mit der EP "Legendary" haben die Welshly Arms diesen Spätsommer ihrem Radio-Hit nochmal drei neue Songs hinterhergeschickt. Und die haben es in sich - dass die Band aus der Stadt der "Rock and Roll Hall of Fame" kommt, könnte also durchaus zur self fulfilling prophecy werden…


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