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Anne-Sophie Mutters feinsinnige Hommage an Krzysztof Penderecki

Anne-Sophie Mutter, Krzysztof Penderecki
31.05.2018
Sie kennen sich seit 30 Jahren und sind längst nicht mehr nur Kollegen, sondern vertraute Freunde und Weggefährten. Bis heute inspirieren sich die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Dirigent und Komponist Krzysztof Penderecki immer wieder aufs Neue. Anlässlich des 85. Geburtstags des polnischen Künstlers erscheint bei Deutsche Grammophon am 10. August unter dem Titel “Hommage à Penderecki” ein außergewöhnliches Doppelalbum, das die enge musikalische Freundschaft zwischen Mutter und Penderecki eindrucksvoll dokumentiert und Pendereckis mannigfaltige Kompositionskunst würdigt. Ab 1. Juni kann das Album vorbestellt werden.

Expressiv, persönlich und existenziell – das außergewöhnliche Werk von Krzysztof Penderecki

Krzysztof Penderecki ist ein Komponist, der in seinen Werken weit über rein klangsinnliche Erfahrungen hinausgeht. Vielmehr spiegeln die hoch expressiven und persönlichen Stücke des Tonschöpfers das Leben in all seinen Facetten wieder. Für Anne-Sophie Mutter ist die Auseinandersetzung mit den Stücken Pendereckis “eine physische und psychologische Herausforderung”, die sie mit tiefer Dankbarkeit annehme. Für das Album “Hommage à Penderecki” hat Mutter Werke wie das Variationswerk für Solovioline “La Follia” und das Violinkonzert Nr. 2 mit dem Titel “Metamorphosen” eingespielt, außerdem ein Duo mit dem Kontrabassisten Roman Patkoló und Pendereckis zweite Sonate für Violine und Klavier mit dem Pianisten Lambert Orkis. Dabei wird Penderecki als tiefsinniger Klangschöpfer erlebbar, der Interpreten wie Hörer mit seiner Musik tief zu berühren vermag.

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