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Decca Opera
06.10.2011

Oper ohne Abstriche – Die neue Opern-Serie von Decca

Die großen Namen stehen parat. Am 7. Oktober startet Decca eine neue Reihe mit Gesamteinspielungen berühmter Opern und Stars von Cecilia Bartoli bis Luciano Pavarotti – und setzt damit nicht nur künstlerisch Maßstäbe.

Es ist auch ein wenig Ansichtssache. Manche Opernfreunde lehnen Tonträger als angemessenes Medium für Musikgenuss überhaupt ab und schwören darauf, dass man die ganze Pracht der großen Werke nur live auf der Bühne erleben kann. Dann gibt es die Fraktion der Kompakthörer, die am liebsten eine kompetente Vorauswahl der wichtigsten Arien und Passagen geboten bekommen, mit der sie die schönsten und berühmtesten Momente von Mozart bis Puccini genießen wollen. Dann aber gibt es auch diejenigen, die es zu schätzen wissen, wenn sich eine Plattenfirma die Mühe gemacht hat, ganze Werke in ihren umfassenden Form für die Nachwelt festzuhalten und in bestmöglicher Form zu präsentieren. Diese Gruppe der Connaisseure und Entdecker wird ihre besondere Freude an der neuen Reihe haben, mit der die Decca von diesem Herbst an bis hinein in kommende Jahr insgesamt 60 Meisterwerke der Oper in herausragenden und häufig legendären Interpretationen zugänglich macht.

Und was für wunderbare Aufnahmen sind da im Angebot! Luciano Pavarotti beispielsweise ist gleich in mehreren berühmten Partien zu erleben, an der Seite von seiner früheren Förderin und späteren musikalischen Partnerin Joan Sutherland in „Norma“ und „Lucia Di Lammermoor“, aber auch als Traumpaar der Oper mit Mirella Freni in „Tosca“ und „Manon Lescaut“, mit June Anderson in „Rigoletto“ und an der Seite von Maria Chiara in der berühmten Aufnahme von Verdis „Aida“ an der Mailänder Scala mit Lorin Maazel am Pult des Orchester des Hauses. Aber auch andere internationale renommierte Koryphäen ihres Fachs gehören zum Repertoires der ersten 20 Folgen, mit der die Opernreihe der Decca in diesen Herbst startet.

Bryn Terfel etwa ist in Richard Strauss’ „Salome“ und als Don Giovanni mit Sir Georg Solti und den Londoner Philharmonikern zu erleben, Cecilia Bartoli in Rossinis „Il Turco In Italia“. Renée Fleming und Anne Sofie von Otter wiederum veredeln Mozarts „Cosi Fan Tutte“ und darüber hinaus stehen ungewöhnliche und zum Teil selten zu findende Aufnahmen wie Massenets „Esclarmonde“, Ernst Kreneks „Johnny spielt auf“ oder Rimsky-Korsakovs „The Legend of the Invisible City of Kitezh“ und Mussorgskys „Khovanshchina“ auf dem Programm der Reihe. So bietet die Opern-Serie der Decca sowohl die Schmankerl für den ausgefalleneren Geschmack als auch unangefochtene Höhepunkte der klassischen Opernrepertoires. Ein großer Stimmenherbst steht da ins Haus!
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