The Rolling Stones | News | Fünf Dinge, die ihr über das Rolling Stones-Album "Blue & Lonesome" wissen solltet

The Rolling Stones 2016
06.12.2016

Fünf Dinge, die ihr über das Rolling Stones-Album “Blue & Lonesome” wissen solltet

Blue & Lonesome” ist da: The Rolling Stones haben mit der Blues-Platte ihr erstes Album seit elf Jahren veröffentlicht und damit für begeisterte Kritiken gesorgt. Auf dem Album haben die Rock-Legenden jede Menge Klassiker versammelt und interpretieren traditionelle Stücke auf ihre ganz eigene Art. Wir haben hier einige Infos für euch zusammengetragen, die ihr über dieses Stück neugeschriebene Blues-Geschichte unbedingt wissen solltet. 

1. Wie Eric Clapton zufällig ein Teil des Albums wurde

Mit Eric Clapton haben The Rolling Stones eine weitere Musik-Legende auf ihr neues Werk eingeladen. Der Musiker hat für die Tracks “Everybody Knows About My Good Thing” und “I Can’t Quit You Baby” Gitarren-Parts eingespielt. Zufälligerweise befand sich Eric Clapton während der Aufnahmen zu “Blue & Lonesome” im Nachbarstudio. “Wir zerrten ihn daraufhin regelrecht zu uns ins Studio und er ist nun auf zwei Stücken zu hören, die dadurch ein ganz eigenes Feeling bekommen haben”, verrät Frontmann Mick Jagger

2. Wie eine Platte in nur drei Tagen entstand

Bei einem Albumentstehungsprozess denkt man normalerweise an monatelange Aufnahme-Sessions und viele, viele Tage im Studio. Bei den Stones lief das ein bisschen anders ab. Gerade mal drei Tage brauchte die Band, um die Stücke zu neuem Leben zu erwecken. “So haben wir noch nie zuvor ein Album aufgenommen”, erklärt Jagger und fügt hinzu: “Wir haben nie unseren Respekt und unsere Liebe für diese Musiker verloren. Es kommt für uns also wirklich von Herzen und fühlt sich sehr intensiv an. Schon aufgrund der Intensität hätten wir diesen Prozess wahrscheinlich gar nicht länger als drei Tage durchziehen können.”
Hate To See You Go (Video)

3. Wie ein Album aufgenommen wurde, das eigentlich gar nicht geplant war

“Blue & Lonesome” war tatsächlich kein von langer Hand geplantes Album. Produzent Don Was verrät: “Wir nahmen gerade ein paar neue Songs auf und es gab da diesen einen Track, bei dem wir einfach nicht weiterkamen. Wir steckten fest. Also mussten wir erst mal durchspülen und das geeignete Mittel dafür war die Idee von Keith, als er sagte: ‘Lasst uns doch ’Blue & Lonesome‘ spielen!’ Zum Glück hat Krish Sharma, der die Aufnahmen gemacht hat, schon an dem Punkt auf Aufnahme gedrückt, denn was man auf dem Album hört, ist die erste und einzige Version, die wir davon gemacht haben.”

4. Wie die Stones zurück zu ihren Wurzeln fanden

Mit dem neuen Album verneigen sich Mick, Keith & Co. vor den Ikonen ihrer eigenen Jugend und kehren damit an den Anfang ihrer Musikkarriere zurück. Alle vier Stones teilten von Anfang an die Leidenschaft zum Blues und spielten zu Beginn Songs von Künstlern wie Jimmy Reed und Willie Dixon, Eddie Taylor, Little Walter und Howlin’ Wolf - von jenen Künstlern also, die auf “Blue & Lonesome” gecovert werden. “Als wir 1962 in London anfingen zu spielen, da begannen wir mit dem Chicago-Blues. Wer es damals auf Ruhm und Erfolg abgesehen hatte, der machte lieber etwas anderes”, erinnert sich Keith Richards zurück.
Ride ’Em On Down (Video)

5. Wie die Stones mit einem weltberühmten Produzenten in Mark Knopflers Studio landeten

Aufgenommen wurde “Blue & Lonesome” an einem ganz besonderen Ort: Die British Grove Studios wurden von Mark Knopfler entwickelt und erbaut und beinhalten unter anderem zwei Mischpulte, die auch schon von den Beatles benutzt wurden. Künstler wie Travis, Chris de Burgh, Ronan Keating und Eric Clapton fanden sich bereits in den Studios ein, um zu recorden. Damit nicht genug: Für “Blue & Lonesome” holten sich The Rolling Stones die Unterstützung des legendären Produzenten Don Was, der seinerseits verantwortlich für Werke von Bob Dylan, Iggy Pop, Joe Cocker, Elton John und vielen mehr ist.

The Rolling Stones Album “Blue & Lonesome”

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