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Dean Rudland 2017
06.01.2017

Blue Break Beats – die blaue Serie kommt zurück

Sample-Quelle Blue Note: Eminem bediente sich bei Lou Donaldson, Public Enemy bei Grant Green, die Beastie Boys bei Jeremy Steig, De La Soul bei Duke Pearson, die Bloodhound Gang bei Blue Mitchell, die Jungle Brothers bei Donald Byrd, Common bei Bobbi Humphrey, die Chemical Brothers bei Jimmy McGriff, die Dream Warriors bei Reuben Wilson, Madlib bei Ronnie Foster, Guru bei Joe Williams und, und, und, die Liste nimmt kein Ende. Ohne Blue-Note-Originale hätte es so manchen Hip-Hop- und Club-Music-Hit wohl nie gegeben. Dass das auch jüngeren Musikfans bewusst wurde, ist maßgeblich dem Engländer Dean Rudland zu verdanken, der 1992 unter dem Slogan “You gotta hear Blue Note to dig Def Jam” für Blue Note Records eine Compilation namens “Blue Break Beats” zusammenstellte, auf der er Klassiker versammelte, die durch Samples und Remixe gerade wieder in aller Ohren waren. Die CD und LP wurde ein Überraschungserfolg und sorgte dafür, dass schon bald eine florierende Serie daraus wurde. Auch Nebenstränge wie “Blue Bossa” oder “Blue Brazil” verkauften sich bestens und brachten Blue-Note-Oldies wieder in Umlauf.
Nachdem Blue Note über die Jahre Mitarbeiter und Besitzer wechselte, verschwanden die blauen CDs und LPs nach und nach aus dem Katalog und wurden selber zu gesuchten Raritäten. Bis jetzt, denn am 27. Januar 2017 kommen die “Blue Break Beats”-Folgen 1−3 in alter Frische und neuem Glanz wieder heraus. Den Doppel-LPs hat man jetzt sogar farbiges Vinyl, Fold-out-Sleeves und Downloadgutscheine spendiert, außerdem erscheinen diese drei Folgen sowie die damaligen “Blue Bossa”-Folgen 1 − 3 auch als ebenso preiswerte wie handliche 3-CD–Sets. Hier wurden die kompetenten damaligen Linernotes um Coverabbildungen und Sample-Verweise erweitert. Wir werden die Veröffentlichungen Ende des Monats genauer vorstellen.

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