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Tony Succar - 2015
09.04.2015

“Unity – The Latin Tribute To Michael Jackson”: Michael Jackson goes Salsa

Alles begann vor ein paar Jahren bei einer Halloween-Party in Miami. Auf Wunsch des Veranstalters hatte der Multiinstrumentalist und Produzent Tony Succar, von klein auf ein Michael-Jackson-Fan, ein mit Salsa-Rhythmen gepfeffertes Arrangement des Megahits “Thriller” angefertigt. Das Partyvolk stand vor Begeisterung Kopf. Deshalb nahm Succar seine raffinierte Version wenig später mit seiner Band auf und stellte sie online.

“Unity – The Latin Tribute To Michael Jackson”

In Windeseile spielten immer mehr DJs den Track. Und es gingen Anfragen aus aller Welt ein, ob er nicht ein ganzes Album mit Jackson-Hits in diesem Stil aufnehmen könnte. “Das war die Initialzündung”, erinnert sich Succar. “Ich war ein solcher Jackson-Fan, ich spürte, dass ich etwas tun musste.” Herausgekommen ist dabei ein in mehrfacher Hinsicht monumentales Album: “Unity – The Latin Tribute To Michael Jackson”.

Tony Succar gibt Klassikern eine lateinamerikanische Note

Für seine einzigartige Hommage “übersetzte” Succar vierzehn Jackson-Hits (von “I Want You Back” über “Billie Jean”, “Thriller”, “Smooth Criminal” und “Man In The Mirror” bis zu “They Don’t Care About Us”) ins “Lateinamerikanische”. Mit anderen Worten: er würzte die auch so schon zündenden R&B- und Pop-Nummern mit feurigen Salsa-Rhythmen und -Bläsersätzen. Mehr noch: oft lässt er die Nummern – ganz im Stil einer kubanischen Descarga – in fetzige Improvisationen münden.

Über 100 Künstler arbeiteten am Projekt mit 

Vier Jahre lang arbeitete Succar mit über einhundert Künstlern – darunter Latin-Superstars wie Tito Nieves, Jon Secada, La India, Obie Bermúdez, Kevin Ceballo, Michael Stuart, Jennifer Peña und Jean Rodriguez – an seiner Realisierung des Projekts. Und das Ergebnis dürfte nicht nur Jackson-Fans in Lateinamerika von den Sitzen reißen und auf die Tanzfläche treiben.

Das sagt Tony Succar über sein Album

“US-amerikanischer Funk, Soul, Jazz – all diese Stile, die Michael beeinflusst haben – wurden wiederum von afrikanischer Musik inspiriert”, meint Tony Succar. “So wie auch die afro-peruanische oder kubanische Musik. Diese Songs drängten sich geradezu auf. Ihr ursprüngliches Flavor passt hervorragend mit lateinamerikanischen Rhythmen zusammen.” “Unity – The Latin Tribute To Michael Jackson” ist dafür der eindrucksvolle Beweis.

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