Will Quadflieg | Musik | Briefwechsel

Will Quadflieg
Briefwechsel 0602498699441
Briefwechsel
VÖ: 22. Februar 2005
Will Quadflieg, Gert Westphal, Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Eloquence Hörbuch, Henry James, Eloquence Hörbuch
CD 1
01
Vorspiel
02:32
02
Annäherung / 13. Juni - 10. September 1794
14:47
03
Werkstattgespräche / 29. September 1794 - 7. Januar 1795
09:35
04
Die Musen saugen einen aus / 10. Juni - 16. Oktober 1795
03:43
05
Die Mitwelt / 21. November - 30. Dezember 1795
05:09
06
Schillers neue Tapeten / 22. Januar - 10. Februar 1796
02:18
07
Wallensteins Knochengebäude - Wilhelm Meisters Vollendung / 18. März - 9. Juli 1796
11:24
08
Geburt eines Kindes und eines Meisterwerks / 11. Juli - 28. November 1796
02:38
09
Der Götter zweite Jugend / 11. Januar - 27. Februar 1797
05:44
10
Sie erzählen mir meine Träume / 22. - 27. Juni 1797
05:22
11
Die Geschichte eines Hofmeisters in einem Frankfurter Kaufmannshaus / 27. - 30. Juni 1797
02:44
CD 2
01
Was es heißt, in meinen Jahren in die Welt zu gehen / 1. Juli - 14. Oktober 1797
08:02
02
Wahre Tragödien / 22. November 1797 - 6. Januar 1798
05:17
03
Theatralische Sendung / 25. August - 9. Oktober 1798
03:11
04
Und so lege ich denn das Stück in Ihre Hände / 23. Oktober - 31. Dezember 1798
04:04
05
Die große Leere / 1. März - 24. August 1799
07:50
06
Schwere Stunden / 25. Oktober - 4. November 1799
05:02
07
Jahrhundertwechsel - Messestadt Leipzig / 31. Dezember 1799 - 4. Mai 1800
02:51
08
Helena ist wirklich aufgetreten / 12. - 16. September 1800
02:15
09
Glaubensbekenntnis / 27. März - 5. April 1801
03:15
10
Johanna und Iphigenie / 28. April 1801 - 20. Januar 1802
04:57
11
Ein neues Zuhause und ein neues Theater / 11. Februar - 6. Juli 1802
03:30
12
Er läßt sein Hinschlendern überhand nehmen / 17. August 1802 - 27. November 1803
04:17
13
Ein fürtreffliches Stück / 13. - 19. Januar 1804
03:00
14
Ein Abschied für immer / 3. August 1804 - Anfang Mai 1805
05:27

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Die Art wie hier zwei Große miteinander umgingen — offen, herzlich, klug und nicht kritiklos — demonstriert unübersehbar: Goethe und Schiller vermochten ihr Humanitäts-Ideal nicht nur poetisch darzustellen, sondern auch zu leben.

Am 13. September 1795 begann Schiller seinen Brief an Goethe folgendermaßen: " Nur ein kleines Lebenszeichen. Ich kann mich gar nicht daran gewöhnen, Ihnen acht Tage nichts zu sagen und nichts von Ihnen zu hören." Von zwei so enorm verschiedenen Genies schwerlich zu erwarten: Goethe und Schiller schrieben sich gern, offen und — was gelegentliche Kritik oder Meinungsverschiedenheiten betrifft — erstaunlich unempfindliche Briefe. Sie erwogen schwerwiegende ästhetische Probleme, aber auch private Sorgen. Es ist die Mischung aus Aufrichtigkeit, Phrasenlosigkeit und selbstverständlicher Genialität, die uns Hörer dieser unvergleichlichen Korrespondenz zu Beschenkten macht.
Zwei Menschen äußern sich privat, gehen auf einander ein. Bemühen sich nicht angestrengt um “Niveau” — sondern haben es. Sind Genies, brauchen ihr Talent nicht zu forcieren, können es vielmehr in gegenseitiger Wertschätzung fast heiter ausdrücken. Darum stellt die Korrespondenz, wie Goethe und Schiller sie führen, ein Ausnahme-Ereignis dar.Im Lauf der Jahre wurden nahezu 1000 kurze oder auch umfangreichere Briefe gewechselt. Am 25. April schrieb Schiller zum letzten Mal an Goethe, der diesen Brief wie eine Reliquie bewahren und nicht in den von ihm später herausgegebenen Briefwechsel aufnehmen wollte. Schiller starb zwei Wochen darauf am 8. Mai 1805. Als Goethe sich später einmal über den Briefwechsel äußerte, schrieb er freimütig: "Meine Briefe kommen an innerem und selbstständigem Wert den Schillerschen nicht bei; er war geneigter zum Reflektieren über Personen und Schriften als ich , und seine höchst freien, brieflichen Äußerungen sind als unbedingter, augenblicklicher Erguss ganz unschätzbar
Veröffentlichung
2005-2-22
Format
CD
Label
Deutsche Grammophon Literatur
Bestellnummer
00602498699447

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