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Pianistin Carla Bley erhält German Jazz Trophy

Carla Bley
© Universal Music
18.11.2009
Am 24. November wird im Stuttgarter Gustav-Siegle-Haus zum neunten Mal die German Jazz Trophy verliehen – und erstmals ist der Preisträger eine Frau: die amerikanische Komponistin, Arrangeurin und Pianistin Carla Bley, die seit den sechziger Jahren als eines der kreativsten und humorvollsten Enfants terribles der internationalen Jazzszene gilt. Von ihren einzigartigen Qualitäten und ihrem skurrilen Humor wird sie das Stuttgarter Publikum nach der Annahme dieser Auszeichnung für ihre Verdienste um den Jazz auch in einem Konzert mit ihrer Band Lost Chords überzeugen. Unterstützt wird sie bei dem Auftritt von dem britischen Tenorsaxophonisten Andy Sheppard, dem superben Bassisten Steve Swallow und Schlagzeuger Billy Drummond.

Den Preis, der von der Kulturgesellschaft Musik+Wort gemeinsam mit der Sparda-Bank Baden-Württemberg und der Jazzzeitung verliehen wird, überreicht Carla Bley der letztjährige Preisträger Erwin Lehn. Mit ihm ausgezeichnet wurden in den vergangenen Jahren auch schon Paul Kuhn, Toots Thielemans, Wolfgang Dauner, Kenny Wheeler, Dick Hyman, Jean-Luc Ponty und Hugo Strasser.

Rechtzeitig vor Weihnachten veröffentlichte Carla Bley ihren neuesten Geniestreich: ein Album mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern, die sie auf gewohnt humorige und findige Weise neu arrangiert hat. “Carla’s Christmas Carols” ist seit dem 4. November im Handel und natürlich auch im JazzEcho-Shop erhältlich.

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