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06.10.2014

Beatrice Egli, "Bis hierher und viel weiter", 2014

Veränderung - ein mächtiges Wort, das sich seit je her durch das aufregende Leben von Beatrice Egli zieht und das auch heute ganz klar das mittlerweile dritte Album der 26-jährigen Schweizerin bestimmt. Etwas, vor dem die frisch gebackene ECHO-Preisträgerin noch nie zurück gescheut, sondern vielmehr als Chance begriffen hat: Schon als sie im Frühjahr 2013 über Nacht einem Millionenpublikum bekannt wurde und im Anschluss mit ihrem Platin veredelten Album "Glücksgefühle" die deutschsprachige Musiklandschaft im Sturm eroberte, veränderte sich einfach alles für die Ausnahmesängerin vom Zürichsee. Und auch mit ihrem zweiten Longplayer, dem Ende letzten Jahres veröffentlichten Album "Pure Lebensfreude", konnte sie ihren Superstar-Status noch ein ganzes Stück ausbauen. Mit dem Album "Bis hierher und viel weiter" macht Beatrice Egli nun einen weiteren wichtigen Schritt in ihrer Karriere!

"Veränderungen bedeuten für mich Herausforderungen - und ich liebe Herausforderungen", bekennt Beatrice Egli lächelnd. Eine Tatsache, die man dem neuen Album der aus dem idyllischen Pfäffikon stammenden Vollblut-Performerin deutlich anhört. "Alles anders", so könnte das inoffizielle Motto auf "Bis hierher und viel weiter" lauten, auch wenn Beatrice in jedem Moment erkennbar Beatrice bleibt - nur eben "verändert": Gereifter, intensiver und nicht zuletzt viel facettenreicher, als ihre loyale Fancommunity den blonden Wirbelwind bisher wahrnehmen durfte. Den gesamten Sommer hat Beatrice Egli fast Tag und Nacht in zwei Aufnahmestudios in Freiburg und Berlin verbracht, um in enger Zusammenarbeit mit ihren beiden Produzenten Joachim Wolf und Mathias Roska an "Bis hierher und viel weiter" zu feilen. Ein Großteil der neuen Lieder entstand in den Mythen umwehten Berliner Hansa Studios, in denen Legenden wie Zarah Leander, Hildegard Knef, Marianne Rosenberg und auch Beatrice Eglis erklärtes Idol Udo Jürgens Meilensteine der deutschen Musik schufen.

"Dort herrschte eine ganz besondere Atmosphäre", erinnert sich Beatrice mit Gänsehaut zurück. "In dem Moment, als ich die Räume zum ersten Mal betrat, musste ich erst einmal tief durchatmen. Zu wissen, welche großartigen Künstler dort ihre Alben aufgenommen haben, hat mir wirklich einen riesigen Kick gegeben und mich enorm inspiriert. Außerdem schließt sich auf diese Art ein Kreis: In Berlin hat meine Karriere damals mit dem allerersten DSDS-Casting begonnen; diese Stadt war und ist für mich schon immer eine wichtige Station auf meinem Weg. Es ist ein sehr schönes Gefühl, hier nun mein drittes Album aufgenommen zu haben."

Ein Album, an das sie nach eigenen Worten "viel emotionaler" herangegangen ist. Von Anfang an involviert in jede Entstehungsphase vom Songwriting, über die Aufnahmen, bis hin zum detailreichen Endschliff steckt in jedem einzelnen Song zu 100 Prozent Beatrice Egli. Und nicht nur das: Erstmalig hat die Schweizerin auch selbst geschriebene Stücke beigetragen und sich die Zeit genommen, sich in Form von fünf Songs aus ihrer eigenen Feder zu verwirklichen! Die Lieder wachsen und sich verändern zu lassen, zu experimentieren und schließlich zu perfektionieren; einfach in Ruhe zu schauen, in welche Richtung sich ein Stück entwickelt - eigentlich ein großer Luxus im schnelllebigen Musikgeschäft und in der hektischen Welt von Beatrice Egli sowieso.

Und so steht hinter dem Albumtitel "Bis hierher und viel weiter" eine klare Haltung: Die Ansage einer starken Frau, die allen Skeptikern und Nein-Sagern zum Trotz für ihre Sache einsteht. Für sich selbst, und natürlich für den deutschen Schlager. Und die mit ihrer Einstellung auf dem sprichwörtlich "Gold"-richtigen Weg ist, wie die euphorischen Publikumsreaktionen zeigen. "Von den meisten Menschen hört man immer nur: Bis hierher und NICHT weiter. Ich drücke das genaue Gegenteil aus: Bis hierher und viel weiter! Der Titel ist nicht zuletzt auch durch meine Vergangenheit bei DSDS inspiriert. Damals habe ich ständig gedacht, dass es nicht mehr weiter gehen und ich schon in der nächsten Runde rausfliegen würde. Meine Fans haben mir gezeigt, dass es eben doch immer weiter geht! Die Musiklandschaft ist vergleichbar mit einer Bergbesteigung: Ein wunderschöner Berg, den man von vielen verschiedenen Seiten aus bezwingen und immer wieder von neuem oben ankommen kann. Und wenn man ihn geschafft hat, nimmt man sich den nächsten Berg vor. Es geht immer weiter voran!"

Mit Bergen kennt sich die leidenschaftliche Snowboarderin bekanntlich bestens aus. Beatrice braucht sowohl das Gebirge, als auch das Wasser zum Glücklichsein - zwei Extreme, die sie auch in ihrer Musik vereint: Schlager und Pop, Tradition und moderne Discosounds. Auf "Bis hierher und viel weiter" offenbart sie nun eine weitere, größtenteils noch völlig unbekannte Facette: Ihre melancholische, nachdenkliche und auch verletzliche Seite. Aus den anfänglichen "Glücksgefühlen" erwuchs die "Pure Lebensfreude", die sich heute noch vertieft und in eine andere Richtung entwickelt hat: "Verspielt erwachsen", wie sie selbst diese neue Nuance nennt. "Diese ruhigere, nachdenkliche Beatrice gab es natürlich schon immer - jetzt gibt es sie auch musikalisch! Durch meine eigenen Texte zeige ich auch eine andere Seite von mir; ich öffne eine weitere Tür zu meiner Seele. Ich habe gelernt, auf mein Herz zu hören und genau das niederzuschreiben, was ich fühle. Es wäre für das Publikum doch langweilig, wenn es schon auf dem ersten Album alles zu sehen bekommen hätte und es auf den weiteren Platten nichts mehr zu entdecken gäbe! So mache ich Türchen um Türchen auf und bin natürlich sehr froh darüber, immer neue Facetten von mir zeigen zu dürfen."

So wie auf der ersten Single "Auf die Plätze, fertig, ins Glück" oder dem Lied "Total perfekt", die vor für Beatrice typischen Glücksbringer-Hormonen nur so strotzen. "'Total perfekt' beschreibt diesen Moment der Euphorie, wenn ich auf der Bühne stehe. Was bei mir passiert, wenn ich Musik höre, ist Folgendes: Ich bekomme totalen Spaß, Freude und Lust auf das Leben. Genau das möchte ich auch mit meinen Lieder weiter transportieren und den Leuten schenken!" Von einer ungewöhnlich introvertierten Seite zeigt sich Beatrice dagegen auf "Kompass" und "Trau dich in mein Leben" - als vom Mädchen zur jungen Frau gereiften Künstlerin, inklusive all ihrer Sehnsüchte und Wünsche. "Diese Songs spiegeln mich komplett wider. Sie beschreiben mein Leben: Ständig auf Tour und an verschiedenen Orten, in die man(n) sich erst einmal trauen muss! Jeder von uns sucht doch nach seinem ganz persönlichen 'Kompass'. Ich glaube ganz fest daran, dass jeder irgendwo seinen Kompass findet - die einen früher, die anderen vielleicht etwas später."

Ein Thema, das sie auch mit "Drei Wünsche" aufgreift - eine moderne Cinderella-Version für den kleinen Tagtraum zwischendurch. "Ich finde es immer wieder schön, für eine Weile in eine Märchenwelt abzutauchen. Ich schaue heute noch super gerne Disney-Filme; mein Lieblingsmärchen bleibt allerdings 'Drei Nüsse für Aschenbrödel'. Es vergeht kein Weihnachtsfest, an dem ich es nicht mindestens ein Mal im Fernsehen anschaue. Irgendwie sehnt sich doch jeder von uns nach seinem Traumprinzen oder seiner Traumprinzessin, die/der eines Tages auf dem weißen Ross vor der Tür steht..."