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16.10.2014

Karel Gott "Herr Gott nochmal"

„So lange es mich noch gibt, schenke ich Musik“ (aus dem Lied „Herz“)

Karel Gott macht es nochmal! Er hat sich einen Traum erfüllt und ist mit seinem neuen Album „Herr Gott nochmal“ wahrhaft neue Wege gegangen. Genregrenzen sind nicht gefragt. Neben in die deutsche Sprache umgeschriebenen und neu produzierten alten tschechischen Hits wie „C’est la vie“ aus dem Jahr 1966 (ins Deutsche wurde es von Karel Gotts langjährigem Texter und heute erfolgreichem Musical Librettisten Michael Kunze übersetzt), neuen Mixen von Klassikern wie „Fang das Licht“ (der Song war im Original ein Duett mit Darinka auf dieser Aufnahme singt Dara Rolins die zweite Stimme), „Nur manchmal in der Nacht“ (eine Coverversion von „Sometimes When We Touch“) oder „Die tausend Türme deiner Stadt“ von seinem Freund Karel Svoboda sind natürlich auch nagelneue Songs zu hören, die zum Teil in einem extra für dieses Album anberaumten Songwriter Camp geschrieben wurden. Eine Anzahl renommierter junger Songwriter, die normalerweise Pop, Rock oder auch HipHop schreiben, haben sich zusammen mit Karel Gott aufgemacht der „goldenen Stimme aus Prag“ neue, gegenwärtige Lieder auf den Leib zu texten und zu komponieren. Alle Songschreiber waren unglaublich stolz mit einer Musiklegende wie Karel Gott zusammenzuarbeiten.

 

Auch Karel Gott hat die Sache mit dem Kreativ-Camp von der ersten Minute an gereizt und seine Neugier geweckt. Er war immer schon ein musikalischer Freigeist und seit je her offen für Neues. Was wenige wissen, schon zu Beginn seiner musikalischen Karriere hatte sich der begabte Prager dem Jazz verschrieben. Während er noch - auf Wunsch seines Vaters - tagsüber eine Lehre als Elektriker absolvierte, sang er abends in Clubs und Musikcafés. Ein fünfjähriges Studium am Konservatorium schloss sich an. Die erste Platte - sie erschien 1963 - war eine tschechische Version von Henry Mancinis "Moon River". Erst fünf Jahre später, nachdem der Sänger das amerikanische Showbusiness studiert und sieben Monate lang im Las Vegas Hotel New Frontier gesungen hatte, führte ihn der Karriereweg nach Deutschland. Mit der Schiwago-Melodie "Weißt Du wohin?" kletterte Karel Gott 1967 erstmals an die Spitze der deutschen Charts - einen Platz, auf den er in all den folgenden Jahren abonniert zu sein schien. Lieder wie "Lady Carneval", "Einmal um die ganze Welt" oder "Biene Maja" katapultierten ihn in die erste Garde europäischer Show-Schaffender. Weltweit verkaufte Karel Gott 50 Millionen Platten (allein in den deutschsprachigen Ländern 23 Millionen). Er erhielt eine Diamant-, 18 Platin- und 34 goldene Schallplatten. Er hat insgesamt 275 Alben in verschiedensten Ecken der Welt herausgebracht und hat um die 150 Auszeichnungen und Preise im In- und Ausland erhalten. Das ist die wunderbare Bilanz aus 56 Jahren Gesangskarriere des „Sinatras des Ostens“.

 

Doch zurück zu „Herr Gott nochmal“. Die erste Singleauskopplung des Albums „Sag einfach Ja (zu diesem Tag)“  ist eine poppige Schlager-Nummer, die von einer rhythmisch gespielten akustischen Gitarre dominiert wird. Trotz des eher modernen Arrangements ist das Lied ein klassischer Disco Fox. Der wunderschöne Refrain sagt im Grunde schon alles: „Sag einfach Ja, wenn ich dich frag, sag einfach Ja, zu diesem Tag, die schönste Zeit ist jetzt und hier, nur mit dir“. Es geht um das Leben im Hier und Jetzt und um die Liebe. Zwei der wichtigsten Lebensphilosophien und -inhalte werden hier gekonnt zusammengefasst. „So lange es mich noch gibt, schenke ich Musik“ heißt es in dem nächsten Song „Herz“. Auch dieser Titel entstand wie die erste Single im Schreiber-Camp. Das Lied besitzt das romantische, melancholische Flair eines Tangos. Die verträumte Melodie mischt sich mit dem Klang eines Akkordeons hin zum Credo des Künstlers, dass er - so lange sein Herz noch Lieder schreibt - immer weiter Musik machen wird. Eine Aussage, die gerade beim Vollblutsänger Karel Gott voll ins Schwarze tritt.

 

Die Liebe zur Musik ist das Leitmotiv von „Herr Gott nochmal“, speziell in den Songs „Als wär dies mein erster Song“ und „Melodien“ verleiht Karel Gott dieser Liebe Ausdruck. Auch hier haben die Schreiber des Camps wieder Wert darauf gelegt, das Text und Persönlichkeit eins werden. Keine Floskeln sind erlaubt, es geht um die Essenz, die Wahrheit, um die Schönheit. Musikalisch verblüfft dabei vor allem der Song „Als wär dies mein erster Song“. Dieses musikalische Highlight klingt wie ein ausgefeiltes James Bond-Thema, hat orchestrales Popappeal und in der Melodik überraschende slawisch-Wendungen. Großes Kino fürwahr…

Doch auch die Liebhaber des klassischen Tenors Karel Gott kommen bei diesem Tonträger voll auf ihre Kosten. In Liedern wie der nachdenklichen Hymne „Rosen können nicht immer blüh’n“ oder der klassischen Ballade „Schau nach vorn“ kann Karel Gott über dem mit Finesse gesetzten orchestralen Background seine ganze Klasse als Sänger ausspielen. „Schau nach vorn“ ist dabei ein Lied, dass Mut macht, auch in schlechten Phasen des Lebens, immer wieder aufzustehen und „nach vorn zu schauen“. Ein Song aus dem Leben über das Leben. Philosophisch, lebensnah und ermutigend. Karel Gott hat übrigens mit diesem Lied im Jahre 1977 den Preis für die perfekte Interpretation beim internationalen Yamaha Festival in Tokyo gewonnen. Seine einheimischen Konzerte sind ohne dieses Lied undenkbar und dank dem deutschen Text von Filip Albrecht, bekommen nun zum ersten Mal die Zuhörer in den deutschsprachigen Ländern dieses außergewöhnliche Lied zu hören.

Karel Gott hat es noch einmal gemacht und das mit so viel Hingabe und überraschenden Momenten, das der Wunsch bleibt, er möge es hoffentlich, noch viele Male wieder tun. „Herr Gott nochmal“ ist ein Album eines wirklichen großen Künstlers. Es überschreitet Grenzen und überdauert Generationen, was sicher auch an den jungen Songschreibern des Songwriting Camps lag, die aber nie versucht haben Karel Gott neu zu erfinden, sondern nur ein wenig klanglich innovativer und damit zeitloser zu machen. Das Ergebnis macht Spaß und setzt Nuancen, die das Bild von Karel Gott als Schlagersänger aufbrechen und seiner ganzen musikalischen Klasse nunmehr gerecht werden.

 

Weitere Informationen unter www.karelgott.com

 

Electrola veröffentlicht das Album „Herr Gott nochmal“ am 24. Oktober 2014.

 

 

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