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04.02.2016

Niila, "Gratitude", 2016

Wie sagt man so schön: "What's bad for your heart is good for your art". Eine Künstlerweisheit, die auch in Niila Arajuuris Leben eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt. Schon im vergangenen Sommer hat der  finnische Singer-/Songwriter-Shootingstar mit seiner gefeierten Debüt-EP "Sorry" bewiesen, dass der 28-jährige Musiker zu den aufregendsten und mitreißendsten Talenten dieser Zeit zählt – und auch 2016 steht ganz im Zeichen des skandinavischen Folk-Pop-Melancholikers: Mit "Gratitude" legt Niila dieses Jahr seinen ungeduldig erwarteten Longplay-Erstling vor.

Als Kind wollte Niila unbedingt Fußballprofi werden. Doch statt bibbernd in kurzen Hosen auf dem Kunstrasen eines finnischen Erstligisten Bälle zu kicken, versenkt er heute lieber seine Urban-Folk-Volltreffer in den Herzen und Hirnen seines stetig und rasch wachsenden Publikums: Nachdem er während winziger Gigs in seiner finnischen Heimat erste Live-Erfahrungen sammeln konnte, war Niila hierzulande schon wenig später auf den ganz großen Brettern zu erleben: Ende Juni performte der Sänger und Gitarrist im Vorprogramm seiner Landsmänner von Sunrise Avenue vor durchschnittlich über 25.000 restlos begeisterten Leuten, bevor er im letzten Dezember auch auf eigene Kappe eine weitgehend ausverkaufte Headlinertour durch deutsche Venues absolvierte – und das mit nur einer veröffentlichten 4-Track-EP im Rücken. Alleine das sagt schon mehr als genug über die unglaublichen Musikerqualitäten des sympathischen Twenty-Somethings aus. Auf seinem Albumdebüt "Gratitude" lässt Niila nun seine Musik für sich selbst sprechen!

Niila stammt aus einer dieser verschlafenen Kleinstädte im Süden Finnlands, von denen man üblicherweise nur in Insider-Reisereportagen hört. Inspiriert von der väterlichen Plattensammlung begann Niila im Alter von 18 Jahren, erste Songs zu schreiben und später auf YouTube zu posten. "Ich stamme aus einer sehr musikalischen Familie", blickt der Sänger und Multiinstrumentalist zurück. "Unser Haus war vollgestopft mit unzähligen Musikinstrumenten. Mein Dad hatte außerdem einen unheimlich breiten Musikgeschmack. Ich bin mit den verschiedensten Stilen aufgewachsen: Rock, Pop, HipHop..." Elemente, sie sich heute auch ein Niilas eigenen Stücken wieder finden. Entdeckt und unterstützt wurde er während seiner ersten musikalischen Gehversuchen von einem guten Kumpel: Niemand Geringerer als Sunrise Avenue-Frontmann Samu Haber erkannte schon früh Niilas ausgesprochenes Talent und sein Gespür für packende Songs und nach mehr als zehn Jahren unermüdlicher Arbeit daran, ist die Zeit reif für sein erstes Album.

Niila vermischt seinen aufs Wesentliche reduzierten Singer- und Songwriter-Sound aus leicht neo-souligen Vocals, Akustikgitarren und Piano mit elektronischem Programming, tiefer gelegten Urban-Beats und handverlesenen Samples zu einem frischen und sofort ins Ohr gehenden Stylemix irgendwo zwischen Folk und Pop. Mal funky, uplifting und energiegeladen, im nächsten Moment einnehmend, intim und emotional. "Gratitude" vereint alle Höhen und vor allem Tiefen, mit denen jeder bisweilen zu kämpfen hat. Und zeigt, wie man das Beste draus macht.