The Dark Tenor | Biografie

The Dark Tenor – Symphony of Ghosts

Erinnerungen sind wie Geister aus der Vergangenheit. Manche tauchen urplötzlich wie aus dem Nichts auf, um uns mit hässlichen Bildern zu quälen, andere sind immer da und begleiten uns wie gute Freunde durch das Leben. Sie spenden Kraft und Trost. Doch sie alle verändern sich mit der Zeit: Während einige langsam verblassen, wechseln andere ihre Farbe und Form. So lange, bis sie sich irgendwann gegenseitig überlagern und zu einer einzigen großen Symphonie verschmelzen – der “Symphony of Ghosts”.  
Mit seinem dritten Album lädt The Dark Tenor zu einem Besuch in eine geheimnisvolle Welt ein, um sich auf “Symphony Of Ghosts” von einer neuen Seite zu präsentieren! Zum dritten Male öffnet der Künstler die Pforten zu seinem Reich. Schon auf dem Gold-veredelten Debütalbum „Symphony Of Light“ faszinierte er 2015 mit seinem außergewöhnlichen Crossover aus Klassik und Pop. Ein atmosphärischer Mix, den er auf seinem 2016 erschienenen Nachfolger „Nightfall Symphony“ noch weiter verfeinerte und parallel mit der Aktion #klassikistgeil ein neues junges Publikum für die klassische Musik begeisterte. Auf „Symphony Of Ghosts“ setzt The Dark Tenor seine Mission auf überraschende Weise fort: Nachdem das ehemals maskierte Phantom mit jedem Album ein wenig mehr von sich preisgab, lüftet der ausgebildete Opernsänger nun vollständig seine Maske, um sich seinen Fans unverschleiert zu offenbaren. Sein persönliches Bekenntnis zu sich selbst, das sich auch innerhalb seiner Musik widerspiegelt; eine Art von Selbstreinigungs- und Reifeprozess, bei dem sich The Dark Tenor der Vergangenheit stellt, um so ein neues Kapitel in seinem Schaffen beginnen zu können.  
The Dark Tenor erklärt zur Entstehungsgeschichte von „Symphony of Ghosts“: 
“Wir werden von den Erfahrungen geprägt, die wir während unseres Lebens machen. Erfahrungen, die sich in Form von Erinnerungen manifestieren – unsere Persönlichkeit ausmachen. Sie sind wie Schemen aus anderen Zeiten: bei einem bekannten Geruch, einem Geschmack auf der Zunge, bei einem schwachen Geräusch in der Ferne oder einer Melodie. Ich habe mich in letzter Zeit oft mit den Dingen beschäftigt, die in meinem Leben passiert sind. Mir ist wichtig, auch negative Erlebnisse zu verarbeiten und mich diesen Geistern zu stellen. Manche sind freundlich und liebenswert, andere furchterregend. Je stärker man diese Geister der Vergangenheit verdrängt, desto schneller holen sie einen ein und desto mehr Macht gewinnen sie über dich. Jeder Geist besitzt eine andere Aura – je nachdem, mit welchen Emotionen er verbunden ist und wie stark die Erinnerung noch ist. Irgendwann fließen all diese Farben zu einer einzigen großen Symphonie zusammen.” 
Geschrieben wurde das neue Album “Symphony of Ghosts” im finnischen Helsinki sowie der zerklüfteten Abgeschiedenheit der griechischen Vulkaninsel Santorini, die mit ihren schwarzen Stränden und ihrer unwirklichen Wüsten- und Kraterlandschaft die perfekte Kulisse für die Intention des Albums bot. Produziert wurde das Album im Berliner Valicon-Studio vom Award-gekürten Bernd Wendlandt (Silbermond, Faun, Glasperlenspiel), der die mitreißende Energie der Live-Konzerte des Künstlers authentisch einfangen konnte: Auf „Symphony Of Ghosts“ herrscht ein packender Band-Spirit, der dem epischen Pop-meets-Klassik-Crossover eine neue Dynamik verleiht. Ganz bewusst wird diesmal der Schwerpunkt auf Popmusik mit Rock-Attitüde gelegt, bei der The Dark Tenor im Vergleich zu den vergangenen zwei Alben auf Klassikzitate großer Komponisten verzichtet.
Nicht nur emotional, sondern auch musikalisch zeigen sich die neuen Geister des Albums in farbenreicher Facette: Auf der ersten Singleauskopplung „I Miss You“ (07.09.2018) verbeugt sich The Dark Tenor vor dem 2017 verstorbenen Musiker Robert Miles und seinem globalen Megahit „Children“. Mit bombastischer Pop-Instrumentierung, treibenden Rock-Beats und dramatischen Klassik-Arrangements wird ein dunkler akustischer Mikrokosmos kreiert, in dessen Mittelpunkt die weltbekannte „Children“-Pianomelodie steht. Eine kompakte Einheit, die Miles’ Erben sofort überzeugt hat, die Nutzungsrechte freizugeben. „Wir haben einfach Kontakt aufgenommen und ihnen unseren Track vorgespielt“, erinnert sich der Tenor. „Sie waren absolut begeistert. Es geht in meinem Text zum Song darum, einen geliebten Menschen immer im Herzen zu tragen, so weit er auch entfernt sein mag. Sehnsucht ist eines der stärksten Gefühle überhaupt. `I miss you` ist für mich eine der schönsten Liebeserklärungen, die man jemandem machen kann.“
Es folgen der nachdenkliche Song „Fade“, bevor sich mit der lebensbejahenden Uptempo-Nummer „Invincible“ und dem ergreifenden Ohrwurm „Hurricane“ zwei weitere Geister bemerkbar machen. Für „Written In The Scars“ konnte The Dark Tenor erneut den südkoreanischen Starpianisten Yiruma gewinnen, der die epische Klavierballade mit seinem unvergleichlichen Spiel veredelt. Ein brachialer und optimistischer Geist offenbart sich im rockigen „What If We Love“, bei dem sich The Dark Tenor von einer ungewöhnlich gesellschaftskritischen Seite zeigt. „Ich male mir in den Lyrics aus, wie schön das Leben sein könnte, wenn wir uns statt Hass mit Liebe begegnen und unsere Ängste in etwas Positives verwandeln würden. Angst ist in meinen Augen einer der hässlichsten Geister, die man in sich tragen kann. Obwohl die Angst ein Schutzmechanismus des Körpers ist, kann sie in vielen Situationen das größte Hindernis sein, seine Ziele zu verfolgen und man selbst zu sein.“
Abgerundet wird „Symphony Of Ghosts“ durch die rein klassische Interpretation „Parla Piu Piano“ aus dem Soundtrack des Filmklassikers „Der Pate“, der orchestral-rockigen Coverversion „In The Shadows“ von The Rasmus, dem Traditional „Der Mond ist aufgegangen“ sowie der englischen Version des Unheilig-Tracks „Unter deiner Flagge“ („Guided Under Flag“). 
„Alle diese Stücke sind Geister aus meiner Jugend, denen ich schon immer mit meinen eigenen Versionen Tribut zollen wollte. Ich bin glücklich, dass sich nun endlich die Gelegenheit bietet. Ich denke, das ständige Zwiegespräch mit seinen Geistern ist eine wichtige Sache: Man darf keine Angst haben, sondern muss sich ihnen stellen. Manche dieser Geister verlieren nach einiger Zeit ihren Schrecken und werden zu guten Freunden, die man herzlich begrüßt, wenn sie sich zeigen. Sie verwandeln sich mit der Zeit zu ‘guten Geistern’, die helfen, aus seinen Fehlern zu lernen."
SYMPHONY OF GHOSTS-TOUR 2019
18.01.19 | Berlin Columbiahalle
19.01.19 | Leipzig Haus Auensee
20.01.19 | Magdeburg AMO  

23.01.19 | Frankfurt Batschkapp
24.01.19 | Würzburg Posthalle
25.01.19 | München Backstage
26.01.19 | Köln Live Music Hall
01.02.19 | Hannover Capitol
02.02.19 | Erfurt Alte Oper
07.02.19 | Stuttgart Wizemann
08.02.19 | CH-Zürich Theater Spirgarten
09.02.19 | Kaiserslautern Kammgarn

15.02.19 | Dresden Schlachthof
16.02.19 | A-Wien Szene

21.02.19 | Dortmund FZW
22.02.19 | Bielefeld Ringlokschuppen
23.02.19 | Hamburg Grosse Freiheit
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