Seit über 10 Jahren in etlichen Bands aktiv und zuletzt auch mit den gefeierten „Dämmerland“-Alben ganz oben in den Offiziellen Deutschen Charts angekommen, legt die norddeutsche Musikerin Annie „Hurdy Gurdy“ Hoyer ihren alten Künstlernamen ab und läutet ein episches neues Kapitel ein – mit ihrem ersten Studioalbum als ALRŪNA. Am 25. September präsentiert sie die packende Titelsingle des Albums „Sagaland“, das im Februar 2027 erscheinen wird.
Auf ihrem kommenden Debütalbum, das sie mit den „Dämmerland“-Kreativköpfen und Hardy Krech entwickelt und aufgenommen hat, taucht ALRŪNA ein in die Welt der Sagen und Bräuche. Die Sängerin und Multiinstrumentalistin schlägt Brücken, hebt mystische Schätze aus längst vergangenen Tagen – und präsentiert dazu ihren ganz eigenen Sound, in dem neben mittelalterlichen Instrumenten auch sphärische Ethno-Sounds, zeitgenössische Hooks und leinwandgroße, cineastische Arrangements ihren Platz haben. Als ersten Vorboten des neuen Chapters präsentiert ALRŪNA die Titelsingle „Sagaland“, die am 25. September auf den Playlisten landet
„Ich hatte schon 2024 die Idee, alte Volkslieder neu zu interpretieren“, so ALRŪNA. „Ich wollte diesen Stücken das staubige Image nehmen, alles wirklich komplett neu aufsetzen. Es sollte absolut zeitgemäß klingen – aber zugleich diese tiefe Verwurzlung haben“, sagt sie weiter über die Kernidee des neuen Kapitels, das auch für sie als Künstlerin große Veränderungen mit sich bringt: Durch ihren alten Künstlernamen sei sie zu sehr auf ein Instrument festgelegt gewesen – die Hurdy Gurdy bzw. Drehleier. „Inzwischen bin ich da einfach rausgewachsen und möchte mehr machen. Darum geht’s bei Kapitel zwei“, das sie nun mit der Auftaktsingle einläutet.
„… sing mit mir von der alten Welt“
„Zauber und Lieder, sie sollen uns leiten“, singt ALRŪNA auf dem Eröffnungs- und Titelsong „Sagaland“ – zugleich ihre Einladung in genau diese fantastische Welt: „Ja, die Single öffnet diese Welt sowohl klanglich als auch inhaltlich – und ich finde, dass der Titel auch insgesamt sehr gut den Klang des Albums wiedergibt“, so die Musikerin, die im Songtext ganz konkret auf „unsere Geschichten“ und „all die Legenden“ eingeht, die „immer noch hier“ sind. Wie ein epischer Trailer öffnet und entfaltet sich diese Welt in der Single – mit verschlungenen Riffs und märchenhaften Melodien, großen Hooks und Chorbegleitung über pulsierenden Synthesizern. „Wir haben hier die Drehleier, wir haben quasi die alten Instrumente, wir haben den althochdeutschen Text und wir haben so dieses Ethnofeeling und dieses Cineastische“, bringt sie selbst den Sound auf den Punkt: „Für mich ist es daher ein echt gutes Abbild von dem, was man im Verlauf des Albums insgesamt erwarten kann.“
Im Video zur „Sagaland“-Single gehe es „dabei tatsächlich auch um Landschaften“, so ALRŪNA. „Wir wollen im Video unbedingt zeigen, wie schön es um uns herum ist… es geht also auch um die landschaftlichen Aspekte hier in Deutschland. Wir wollen zeigen, wie schön unser Land ist, was wir hier alles haben. Das soll richtig schön episch und cineastisch aussehen, und es soll sich fast so anfühlen, als wäre man in eine ganz andere Welt entführt – bis man dann merkt, dass das ja eigentlich doch unsere Umwelt, unsere Welt ist. Danach öffnet sich das ganze Album wie eine eigene Welt: Man betritt diese Welt und plötzlich werden Geschichten wieder lebendig, die viel zu lange verborgen waren“, so ALRŪNA über den Erstling, den sie inhaltlich zusammen mit Malte Hoyer (Versengold, „Dämmerland“) entwickelt hat, wobei die Songwriter Hannes Braun (Kissin’ Dynamite, „Dämmerland“) und Hardy Krech (u.a. Oonagh, Santiano) zu gleichen Teilen die Produktion übernehmen sollten.
Als umtriebige Multiinstrumentalistin, Songwriterin und Sängerin hatte Annika „Annie“ Hoyer, wie ALRŪNA tatsächlich heißt, schon extrem viel erreicht, als sie zuletzt auch das #1-Projekt „Dämmerland“ mit erschuf: Seit Mitte des letzten Jahrzehnts in diversen Folk- und Mittelalterrock-Bands aktiv (u.a. Mythemia, Comes Vagantes, Krayenzeit), unterstützte sie zudem noch weitere Gruppen als Albumgast (u.a. Harpyie). Vor allem in den Socials widmete sie sich dann als Solokünstlerin ausgiebig der Drehleier – daher ihr früherer Künstlername Annie Hurdy Gurdy. Schon als kleines Mädchen an verschiedenen Instrumenten interessiert, spielt sie darüber hinaus auch die Sackpfeife, die Nyckelharpa und Whistles. Ins aktuelle Jahrzehnt startete sie dann u.a. als Gastsängerin von Versengold, worauf schon bald die ersten Erfolge mit „Dämmerland“ folgen sollten: Neben Malte Hoyer und Hannes Braun mitverantwortlich für die Fantasy-Albumreihe, gingen die beiden ersten Longplayer zuletzt nacheinander auf Platz #2 und Platz #1 in Deutschland. Im Herbst 2026 steht für sie zudem auch die erste „Dämmerland“-Tournee auf dem Programm – sowie die Veröffentlichung des dritten „Dämmerland“-Albums…
Mit der Albumveröffentlichung im Februar 2027 vollzieht ALRŪNA ihre Verwandlung und schlägt auch als Solo-Künstlerin das zweite große Kapitel ihrer Karriere auf – was für sie selbst vor allem neue Freiräume bedeutet: neue (uralte!) Themen, neue Inspirationen, auch neue Sounds und Stile. „Ich habe richtig Lust“, freut sich die Musikerin, deren neuer Name sich u.a. auf ein mysteriöses Wesen bezieht, das „mit der Zauberkraft der Alben begabt“ ist…
„Endlich mache ich die Art von Musik, die ich schon immer machen wollte: Es ist ein moderner Sound, ich habe den Ethno-Sound drin, ich kann meine Instrumente spielen – das ist genau das, was mir schon immer vorgeschwebt hat.“