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BloodPop 2017
25.08.2017

Von Blood Diamonds zu BloodPop: Die Erfolgsgeschichte des Musikers

Spätestens nach seinem aktuellen Strike “Friends” mit Justin Bieber kommt man nicht mehr an diesem DJ aus Kansas vorbei: In den vergangenen vier Jahren hat BloodPop bereits mit Größen wie Madonna, Lady Gaga und Haim zusammengearbeitet. Außerdem wirkte an Justin Biebers Album “Purpose” mit. Der Produzent, Songwriter und Musiker ist für seine pulsierenden Sounds und nachdrücklichen Beats bekannt, die irgendwo zwischen Pop und EDM großen Anklang finden. Trotzdem stand er bis dato selbst lieber im Hintergrund und ließ dafür seine Kooperationspartner glänzen. Das soll sich nun ändern und wir wollen deshalb wissen, wer BloodPop wirklich ist. 

Vom Klassischen Jazz-Student und Video-Game-Designer zum Producer

Als geborener Michael Diamond Tucker nannte er sich ursprünglich Blood Diamonds. In Kansas studierte er klassischen und modernen Jazz sowie Jazz Gitarre. Nach seinem Umzug nach Vancouver wechselte er schließlich zu Video-Game-Design und von da an packte ihn die Leidenschaft für die elektronische Musik. “Ungefähr im Jahr 2007 griff ich dann zum DJ Equipment und kam in den Strudel des DJings […] Ich studierte eigentlich klassische Animation, packte das aber nicht so richtig. Deshalb lernte ich dann diese Production Software”, so Tucker in einem Interview mit Pitchfork. Er begann schließlich, Electronic Instrumentals auf Soundcloud zu laden, bevor er dann von Transgressive Records entdeckt wurde.

Mehr als nur ein Beat-Macher

“Als ich als Blood Diamonds startete, habe ich nie wirklich geplant, erfolgreich zu sein. Mein 19-jähriges Ich hatte vor, Video-Games zu machen und anonym Records auf Soundcloud zu stellen”, erzählt er in einem Interview mit Stereogum.Dann hatte ich aber das Gefühl, verantwortungsvoller sein zu müssen, was die Konflikte der tatsächlichen ‘Blood Diamonds’, also Blutdiamanten angeht. Aus Respekt habe ich später beschlossen, diesen Namen nicht mehr zu tragen. Ich hörte auf, meine Records als Blood Diamonds hochzuladen, aber nicht nur wegen des Namenskonfliktes, sondern auch, weil ich nicht mehr nur ein Beat-Macher sein wollte. Beats machen Spaß und sind großartig zu hören, aber rein instrumentelle Tracks sprechen nicht so viele Menschen an”, so Tucker. 

Von Blood Diamonds zu BloodPop

Nach Blood Diamonds’ ersten Tracks “Heart”, “Lasting Love”, “Grins” und “Move The Stars” aus 2010 und 2011 traf er auf die kanadische Sängerin Grimes, was 2012 in der Kollaboration “Phone Sex” resultierte. Danach folgten Remixe für Kendrick Lamar, Major Lazer, Sky Ferreira, Kiesza und Ellie Goulding. Schließlich wagte sich der Musiker an die Mainstream-Produktion und arbeitete an Grimes “Go” und Tinashes “Bet”. Laut Michael kam später das Wörtchen “Pop” in seinen Namen, um zu reflektieren, was er immer schon machen wollte: “Gute Popmusik, ohne sich dafür zu schämen.”

Steile Karriere durch zahlreiche Kollaborationen 

2014 folgten eine EP und ein Remix von Beyoncés “Fifty Shades Of Grey”-Beitrag. 2015 ging es dann steil bergauf: Er schrieb an fünf Songs für Madonnas “Rebel Heart” sowie an sechs Stücken von Justin Biebers “Purpose” mit. Außerdem war er Co-Writer für Fifth Harmony, Britney Spears und John Legend. 2016 zeichnete er als Co-Writer für alle Tracks auf Lady Gagas Album “Joanne” mitverantwortlich und co-produzierte Haims Song “Want You Back. An seinem neuesten Streich “Friends” schrieb er gemeinsam mit Justin Bieber, Justin Tranter und Julia Michaels. Es ist die erste Single, die BloodPops Name in der gleichen Zeile wie den Lead-Artist nennt. Wurde aber auch höchste Zeit, finden wir. 

BloodPop Single “Friends feat. Justin Bieber”

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