bülow | Biografie

bülow — Bio 2018

Als ihr Anti-Liebeslied „Not A Love Song“ im letzten Herbst im Netz explodierte und sie schlagartig weltberühmt machte, besuchte bülow (Megan Bülow) noch die High-School – inzwischen hat sie die Schule abgeschlossen und legt in dieser Woche nach: Ihre neue Single „Two Punks In Love“ ist ab dem 21. September bei allen Streaming- und Download-Portalen erhältlich.
„Dieser Teenager wird ganz bald die Radiowellen erobern“, sagte ihr der britische NME kürzlich voraus – jetzt ist dieser Moment gekommen…
Tatsächlich ist „Two Punks In Love“ die erste Veröffentlichung, bei der die 18-Jährige nicht nebenher an irgendwelche Klausuren und Noten denken muss: Erst diesen Sommer absolvierte sie ihre Abschlussfahrt nach den letzten Klausuren – da hatte die Sängerin jedoch schon längst Streamzahlen im zweistelligen Millionenbereich auf ihrem Konto sowie gleich zwei EP-Veröffentlichungen, für die es reichlich Lob von Noisey, Billboard & Co. gab.
Prägend für die bisherige Entwicklung von Megan Bülow, wie bülow mit vollem Namen heißt, sind vor allem die vielen Orte, an denen sie schon mit ihrer Familie gelebt hat: Auf acht Jahre in Deutschland, wo sie auch mehrfach umziehen musste, viel Zeit jedoch in Berlin und Hamburg („meine Heimat“) verbracht hat, folgten u.a. sechs Jahre in England, zwei in Texas, zuletzt eine zweijährige Phase in Holland, wobei sie neuerdings ihre Hauptanschrift in Kanada hat – genauer gesagt: in Toronto. „Das war nicht immer leicht“, holt die Sängerin mit deutsch-kanadischen Wurzeln aus. „Die ganzen Neuanfänge, das war natürlich auch anstrengend, aber letztlich konnte ich auf die Musik zurückgreifen und in den Songs meine ganzen Probleme und Sorgen, die ganze Aufregung und alles andere artikulieren.“ Auch vor Publikum trat bülow, die u.a. Avril Lavigne und Ed Sheeran zu ihren frühen Vorbildern zählt, bereits in sehr, sehr jungen Jahren auf: Ihre ersten Versuche als Straßenmusikerin hat sie schon als 11-Jährige in ihrer damaligen Heimatstadt London unternommen…
Sehr viel größer ist ihr Publikum geworden, seit sie mit „Not A Love Song“ einen massiven Hit gelandet hat. Obwohl der Song schon ein Jahr lang als vorläufig ad acta gelegte Idee in der Schublade zugebracht hatte, war sie noch immer keine 18, als sich der Track im Netz ausbreitete – und ihr neben Platz #1 bei Hype Machine binnen kürzester Zeit auch 20 Millionen Streams bei Spotify bescherte, wo „Not A Love Song“ die #11 in den Spotify Viral-Charts belegte. „‘Warum zur Hölle haben wir nicht schon vorher was damit gemacht?’, haben wir uns dann auch gefragt“, erzählt bülow über den Moment, als sie mit ihrem Producer die Demoversion noch mal hervorkramte, um sie dann erst in die finale Form zu bringen.
Schon vor Monaten von Billboard als „rising pop singer“ bezeichnet, hat sie mit der zweiteiligen EP-Serie „Damaged“ ein doppeltes Auftakt-Statement vorgelegt – und die Eckpfeiler ihres Sounds definiert: Electropop mit viel Edge und unverblümten Texten, die sie obendrein mit dem nötigen Flow präsentiert (sie steht auch auf Hip-Hop). Inhaltlich redet sie gerne Klartext und verhandelt Dinge, die sie selbst berühren: „You & Jennifer“ mit seinen lässigen Pop-Hooks z.B. rechnet mit „seiner neuen Flamme“ ab, während „Sad and Bored“ eher ironisch zu verstehen ist – Langeweile ist nämlich genau genommen ein Fremdwort für die Sängerin, die hier auch mit dem Rapper DUCKWRTH gemeinsame Sache machte.
Da bülow ihren High-School-Abschluss, wie gesagt, seit ein paar Monaten endlich unter Dach und Fach hat, steht diesem Flow nun auch wirklich gar nichts mehr im Wege: Nachdem die Sängerin beim diesjährigen Great Escape ihren allerersten Festival-Auftritt hingelegt und laut NME die „VEVO-Stage dominiert hat mit ihren tanzbar-innovativen Street-Geschichten“, um zuletzt auch ihr erstes Berlin-Konzert zu spielen, läutet sie mit „Two Punks In Love“ nun die nächste Phase ein…
 
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