Das legendäre Label ECM Records beginnt mit Streaming und baut seine Partnerschaft mit der Universal Music Group im Bereich des weltweiten digitalen Vertriebs aus

Das legendäre Label ECM Records beginnt mit Streaming und baut seine Partnerschaft mit der Universal Music Group im Bereich des weltweiten digitalen Vertriebs aus
Das legendäre Label ECM Records beginnt mit Streaming und baut seine Partnerschaft mit der Universal Music Group im Bereich des weltweiten digitalen Vertriebs aus
München/Berlin, 17.11.2017 – Das legendäre Label ECM Records gab heute bekannt, dass es seine Zusammenarbeit mit dem langjährigen Vertriebspartner Universal Music Group (UMG), Weltmarktführer im musikbasierten Unterhaltungsgeschäft, ausbaut, um den gesamten ECM-Katalog ab Freitag, dem 17. November 2017, auf allen relevanten Streaming-Plattformen hörbar zu machen.
Der für zeitgenössische Musik, Jazz und Klassik anerkannte ECM-Katalog wird von der Kritik als der beste seiner Art gelobt. Geprägt durch seinen visionären Gründer und Produzenten Manfred Eicher, hat ECM gleichbleibend hohe Standards in künstlerischen Belangen wie bei der Produktion beibehalten. ECM’s Musik und visuelle Gestaltung sind Gegenstand von Büchern, Filmen und Ausstellungen auf der ganzen Welt. Die Musik von Künstlern wie Keith Jarrett, Jan Garbarek, Paul Bley, Arvo Pärt, András Schiff, Kim Kashkashian, Anouar Brahem, Jack DeJohnette, Tomasz Stanko, Avishai Cohen, Nik Bärtsch, Vijay Iyer, Gidon Kremer, Meredith Monk und anderen herausragenden Musikern ist jetzt auf Apple Music, Spotify, Amazon Music, Deezer, Qobuz und Tidal verfügbar.
Die Deutsche Grammophon, UMGs renommiertes „Gelbes Label“, wird für den internationalen digitalen Vertrieb des umfangreichen ECM-Katalogs verantwortlich sein. Der Launch wird begleitet von einer breit angelegten Kampagne in Zusammenarbeit mit den engagierten Streaming-Partnern.
ECM und UMG haben darüber hinaus eine weitreichende Verlängerung ihrer Partnerschaft im Bereich der physischen Distribution vereinbart, die mit Australien um einen dynamisch wachsenden Markt erweitert wird.
Dr. Clemens Trautmann, President Deutsche Grammophon: „Ich danke Manfred Eicher für sein Vertrauen in Universal Music und die Deutsche Grammophon. Mein Team, meine Kolleginnen und Kollegen auf der ganzen Welt und ich freuen uns alle sehr, den wertigen ECM Katalog auch auf allen relevanten digitalen Plattformen erlebbar zu machen. Wir werden unsere vertriebliche Kompetenz in vollem Umfang ECM und seinen großartigen Künstlern zur Verfügung stellen. Die enge Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch werden auch dem Portfolio der Deutschen Grammophon zugute kommen.“
Frank Briegmann, President & CEO Central Europe Universal Music und Deutsche Grammophon: „Ich freue mich sehr über diese noch engere Kooperation. Unsere Zusammenarbeit zeigt, wie sich ein weltbekanntes Genre-Label und ein globaler Major respektieren und perfekt ergänzen können. Manfred Eichers jahrzehntelange Konzentration auf herausragende Künstler und beispielhafte Produktionen hat einen buchstäblich legendären Katalog geschaffen. Wir sind stolz darauf, ECM Zugang zu unseren internationalen Netzwerken und Expertenteams zu geben.“
LINK ZUM ECM-STATEMENT
https://www.ecmrecords.com/news
ECM and Streaming
 
Over the past week we have begun the process of entering streaming, and from November 17th, the full ECM catalogue will be available to subscribers to services including Apple Music, Amazon, Spotify, Deezer, Tidal and Qobuz. This simultaneous launch across the platforms – facilitated by a new digital distribution agreement with Universal Music – invites listeners to explore the wide range of music recorded by our artists in the course of nearly five decades of independent production. 
 
Although ECM’s preferred mediums remain the CD and LP, the first priority is that the music should be heard. The physical catalogue and the original authorship are the crucial references for us: the complete ECM album with its artistic signature, best possible sound quality, sequence and dramaturgy intact, telling its story from beginning to end. 
 
In recent years, ECM and the musicians have had to face unauthorized streaming of recordings via video-sharing sites, plus piracy, bootlegs, and a proliferation of illegal download sites. It was important to make the catalogue accessible within a framework where copyrights are respected.
 
ECM Press Office
Munich, November 14, 2017
Pressekontakt:
christian.stolberg@ecmrecords.com
felix.mesenburg@umusic.com
Ergänzende Informationen:
 
ECM
Im Laufe seiner fast fünfzigjährigen Geschichte hat sich ECM Records einen Namen als eines der kreativsten und einflussreichsten Labels gemacht. Für viele Zuhörer – wie es The Village Voice einmal formuliert hat – ist ECM „eher so etwas wie ein Genre als ein Label“ geworden, wenn auch ein Genre, dessen Musik sich aus den verschiedensten Quellen speist. Die gleichbleibend hohe Qualität der Produktionen von ECM ist legendär, und die Musik und visuelle Gestaltung sind Gegenstand von Büchern, Filmen und Ausstellungen auf der ganzen Welt.
ECM (Edition of Contemporary Music) wurde 1969 von Manfred Eicher und Karl Egger in München gegründet und stellte von Anfang an die Improvisation in den Mittelpunkt. Die erste Veröffentlichung war Mal Waldrons Album mit dem bezeichnenden Titel “Free At Last”. Maßstäbe setzende Jazzaufnahmen von Paul Bley, Keith Jarrett, Jan Garbarek, Chick Corea, Gary Burton, Art Ensemble of Chicago, Don Cherry, John Surman, Terje Rypdal, Egberto Gismonti, Enrico Rava, Ralph Towner, Pat Metheny und anderen folgten bald. Ende der 1970er Jahre war auch zeitgenössische notierte Musik Teil des Programms, mit idiosynkratischen Klassikern wie zum Beispiel Steve Reichs „Music for 18 Musicians“ und Meredith Monks „Dolmen Music“.
Um das auf leise Art revolutionäre Album „Tabula rasa“ von Arvo Pärt vorzustellen, wurde 1984 das Schwesterlabel ECM New Series ins Leben gerufen. Seither ist die New Series eine breite Plattform für Musik von der vorbarocken Ära bis in die Gegenwart. Eicher, als Produzent für beide ECM Serien tätig, hat zahlreiche Auszeichnungen als Klassik- und Jazz-Produzent des Jahres erhalten, und auch ECM hat internationale Preise in verschiedenen Kategorien gewonnen. Unter den Komponisten, die regelmäßig auf ECM New Series veröffentlichen, befinden sich – neben Pärt – György Kurtág, Valentin Silvestrov, Tigran Mansurian, Giya Kancheli, Erkki-Sven Tüür, Heinz Holliger, Heiner Goebbels, Helena Tulve and Eleni Karaindrou. Zu den Musikern der ECM New Series gehören András Schiff, Kim Kashkashian, Gidon Kremer, Dennis Russell Davies, Tõnu Kaljuste, Thomas Demenga, Anja Lechner, Rolf Lislevand, Carolin Widmann, The Hilliard Ensemble, Trio Mediaeval, John Potter, Alexei Lubimov, Momo Kodama, Anna Gourari, John Holloway, Michelle Makarski und Duo Gazzana. New Series hat auch Lyrik-Lesungen mit Bruno Ganz und Christian Reiner herausgegeben.
Eine der Errungenschaften von ECM besteht darin, Akteure aus verschiedenen musikalischen Welten zusammenzubringen – mit bemerkenswerten Ergebnissen. Keith Jarrett und Gidon Kremer arbeiteten an der nach wie vor maßgeblichen Lesart von Pärts Fratres zusammen. Die Verbindung des Saxophonisten Jan Garbarek mit dem Hilliard Ensemble auf Officium erwies sich sowohl als künstlerischer Meilenstein als auch als Publikumserfolg und führte zu zwanzig Jahren gemeinsamer Tourneen. Eine weitere transkulturelle Kooperation ist das Aufeinandertreffen des tunesischen Oud-Spielers Anouar Brahem mit den Jazzmusikern Dave Holland, Jack DeJohnette und Django Bates auf „Blue Maqams“ im Herbst 2017.
Mittlerweile sind mehrere Musikergenerationen mit ECM aufgewachsen, dazu gehört eine zweite und dritte Welle von europäischen Musikern, darunter Trygve Seim, Jakob Bro, Mathias Eick, Nik Bärtsch, Marcin Wasilewski, Colin Vallon, Thomas Strønen, Tord Gustavsen, Julia Hülsmann, Giovanni Guidi, Mette Henriette und viele andere.
Das Label dokumentiert weiterhin auch kreative Musiker, die in den USA arbeiten, darunter Vijay Iyer, David Virelles, Craig Taborn, Chris Potter, Tim Berne, Mark Turner, Ches Smith, David Torn, Mat Maneri und viele mehr. Die Arbeit geht weiter.
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