Sheku Kanneh-Mason | News | Inspirierende Frische - Sheku Kanneh-Mason hat seine persönlichen Lieblingsstücke für Decca Classics eingespielt

Sheku Kanneh-Mason

Inspirierende Frische – Sheku Kanneh-Mason hat seine persönlichen Lieblingsstücke für Decca Classics eingespielt

Sheku Kanneh-Mason ist erst 18 Jahre alt, aber trotz aller jugendlicher Frische bereits eine reife Künstlerpersönlichkeit. Auf seinem Album “Inspiration” zeigt der Cellist, wie vielseitig sein Instrument ist und überspielt mit hörbarer Freude alle Genregrenzen.
2016 wurde Sheku Kanneh-Mason zum Gewinner des britischen Klassik-Wettbewerbs BBC Young Musician gekürt. Mit dem Signing bei Decca Classics kann nun die Musikwelt an der vielversprechenden Karriere des jungen Cellisten teilhaben. Auf Sheku Kanneh-Masons Debütalbum “Inspiration” befinden sich zwölf ganz unterschiedliche Titel, die viel über den jungen Musiker verraten und sich zu einem reizvollen Programm vereinen. Das City of Birmingham Symphony Orchestra erweist sich unter der Leitung von Mirga Gražinytė-Tyla im Zusammenspiel mit Sheku Kanneh-Mason als vielfarbiger und flexibler Klangkörper. Mal umspielt das Orchester den Cellisten im vollmundigen Tutti, mal unterstützt nur die Cellogruppe den Solisten mit sonorem Schönklang. Auf der Reise durch Sheku Kanneh-Masons musikalische Vergangenheit kommen viele Klangfarben und Emotionen zum Ausdruck.

Schostakowitsch: Der erste Erfolg

Das Cellokonzert Nr. 1 in Es-Dur op. 107 von Dmitri Schostakowitsch spielt für Sheku Kanneh-Mason eine ganz besondere Rolle, seitdem er damit 2016 den BBC Young Musician Wettbewerb für sich entscheiden konnte, und so war es keine Frage für den jungen Musiker, das dieses Stück auf seinem Debütalbum für Decca Classics erscheinen musste. In den vier Sätzen kann der Cellist alle künstlerischen Facetten zeigen, die sein Spiel ausmachen. Mal sprudelt Sheku Kanneh-Mason über vor tänzerischer Spielfreude, mal schafft er intime Räume mit melancholischer Schwere.

Vertraute Klänge: Musikalische Kindheitserinnerungen

Darüber hinaus gibt das Album anhand zahlreicher kleinformatiger kompositorischer Leckerbissen einen Einblick in den reichen Fundus der musikalischen Einflüsse, die Sheku Kanneh-Masons Laufbahn seit Kindheitstagen begleiten. Das hebräische Liebeslied “Evening of Roses” von Erev Shel Shoshanim eröffnet das Album – so wie es vor vielen Jahren Sheku Kanneh-Masons musikalischer Begeisterung die Tür geöffnet hat. “Der Schwan” aus der Suite “Der Karneval der Tiere” von Camille Saint-Saëns bezaubert mit seiner hinreißend schönen Melodie, in die Sheku Kanneh-Mason eine große Portion Ausdruck legt. Er steigert den Genuss noch dazu mit einem ungewöhnlichen Arrangement für zwölf Cellos und Harfe, in dem der grenzenlose Schönklang der Instrumente die Töne mit märchenhafter Anmut zum Leuchten bringt.

Große Vorbilder: Inspirierend inspiriert!

Auch Eindrücke großer Vorbilder wie Mstislav Rostropovich, Pablo Casals und Jacqueline du Pré haben auf dem Album ihre Spuren hinterlassen und Sheku Kanneh-Mason dazu inspiriert, Kompositionen wie ‘Tears for Jacqueline’ and ‘Song of the Birds’ einzuspielen. Die Elegie “Les larmes de Jacqueline” op. 76 Nr. 2 von Jacques Offenbach vereint lebendige Virtuosität und sanften Schmelz. Das traditionelle katalanische Lied “Song of the Birds” hat Pablo Casals regelmäßig als Zugabe gespielt, um gegen das Franco-Regime zu protestieren. In dem neuen Arrangement, das Thomas Mifune Werner für Sheku Kanneh-Mason geschrieben hat, zelebriert der junge Cellist die bittere Süße und die melancholische Schönheit mit endlosen Bögen und beeindruckender Tongestaltung.

Mozart oder Marley: Hauptsache Musik!

Sheku Kanneh-Masons Liebe zur Musik beschränkt sich nicht nur auf die Klassik. Mit einem eigenen Arrangement von Bob Marleys “No Woman, No Cry” und einer berührenden Interpretation von Leonard Cohens “Hallelujah”, zeigt der Cellist als aufgeschlossener und vielseitiger Künstler auch andere Facetten seines Spiels, die ihn über die Grenzen der Klassik hinaustragen und ihn als leidenschaftlichen Botschafter für Musikvermittlung auszeichnen, der von der Liebe zur Sache lebt.