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17.10.2016

Album-Fact: Maite Kelly "Sieben Leben für dich“

Maite Kelly, Album-Fact:  Maite Kelly Sieben Leben für dich

Die sieben Leben der Maite Kelly sind noch lange nicht alle gelebt. Leben 1: Geboren und direkt auf die Bühne, mit ihrer ganzen Familie, fast unglaubliche 20 Jahre. Leben 2: Der Schnitt, der alles verändern sollte. Leben 3: Liebesglück und Familie. Leben 4... Da irgendwo steht sie nun – mitten im Leben. Nach einem Superhit, den sie für Roland Kaiser geschrieben hat und den sie mit ihm singt, der sagenhafte 20 Millionen YouTube Klicks erreicht hat (Stand September 2016), fühlt sich Maite angekommen. Angekommen in einem musikalischen Kosmos, den sie bisher kaum für möglich gehalten hat. Und für Maite Kelly ist das heute Schlager. „Roland Kaiser hat mir da eine Welt eröffnet, die ich bisher kaum erahnt habe... ich liebe... ach was, ich bin Schlager!“ Kosmos und Schubladen waren Maite eigentlich immer egal, war sie doch schon immer zwischen Folkmusic, Pop, Traditional und Rock unterwegs. Schon ihr Vater sagte: „Ein gutes Lied ist ein gutes Lied“.

 

Und wenn ich fall – egal!

So ist das Leben, ich versuch’s nochmal

(Sieben Leben für dich)

 

Mit „Sieben Leben für dich“ hat sich Maite nun ihren eigenen Traum erfüllt – ein komplettes Album, dass sie widerspiegelt – Mitte 30, mitten im Leben, mitten in den Hochs und Tiefs einer Mutter und Liebenden, mitten auf dem Boden und manchmal mitten mit dem Kopf im Himmel. „Ich wollte Songs machen, die ich selber liebe, zu denen ich tanzen möchte oder die Hausarbeit erledige. Bei denen ich im Arm meines Mannes liege oder im Auto meine Kinder zur Schule fahre.“ Ein Rund-um-die-Uhr-Album. Vor allem aber eine Liebeserklärung an das Leben. Mit dem Selbstbewusstsein und der Stärke einer Maite Kelly geht das.

 

Und wenn die Welt zerbricht

Mach ich sie ganz für dich

(Wir haben uns)

 

„Anfangs war ich sehr auf der Suche... mit wem will ich arbeiten, wem kann ich mich anvertrauen. Die Initialzündung erlebte Maite Kelly mit einem langjährigen musikalischen Weggefährten, Johan Daansen. Anstatt in ein aufpoliertes Hightech-Studio zu gehen, mieteten sie sich in ein Düsseldorfer Hotel ein und schrieben erste Songs gemeinsam. In dieser Zeit entstand auch einer der intensivsten und tiefsten Songs des Albums: „Wir haben uns“. Eingesungen im Hotelzimmer; dicke, dunkle Vorhängen, gedämpfte Stimmung, ein paar Kerzen, ein Klavier - und Maites Stimme. Wunderbar eingefangene Momentaufnahme. Die schönste Liebeserklärung. Das Große kann manchmal ganz klein sein.

 

Jetzt oder nie

Ich fühle diese Euphorie

(Jetzt oder nie)

 

Danach ein echter Glückstreffer – Maite trifft die Jungs von JoJo Music und den Produzenten Felix Gauder, der mit seinem Team die Songs für die ersten zwei Alben von Vanessa Mai/Wolkenfrei schrieb und als Produzent ihren Erfolgssound kreierte. Das energiegeladene „Jetzt oder nie“ entstand – und war  die Zündung einer Rakete. Ab in den Schlagerolymp! In den Folgetagen entstand auch der Titeltrack des Albums: „Sieben Leben für dich“, ein Song, der einfach mitreißt und den man so schnell nicht mehr los wird. Hypnotisch setzt er sich im Kopf fest. Eine Hymne an das Leben und an die Liebe. Und der ein entscheidendes Lebens-Motto von Maite Kelly beinhaltet: „Ich setz mein Herz immer wieder ein, setz auf die Liebe.“ Große Botschaften in einem Popschlager gehen nicht? Geht doch!

 

Wir schaun uns in die Seele

Wir zwei sind ein Wir

(Eins zu eins)

 

Eine weitere wichtige Produktionsphase erlebte Maite mit Peter Wagner, einem der ganz Großen. Maite kannte ihn bereits aus der Zusammenarbeit für ihr Erfolgsduett mit Roland Kaiser. Zwischen Maite und Peter war es eventuell so etwas wie Liebe auf den ersten Blick, oder anders: Sie fühlten sofort einen ähnlichen Herzbeat. Es musste also passieren, dass sie für ein paar Songs zusammen kamen. In den berühmten Berliner Hansa Studios, von David Bowie bis Depeche Mode waren sie schon alle hier, fand Maite ihre andere Stimme, die andere Seite der Medaille – Songs, die verhaltener, melancholischer waren und ein Gefühl der 80er aufkommen ließen. „Ich wollte so gern ein paar Erinnerungen an Popsongs der 80er schaffen. Mann, wir hatten so viel Spaß dabei. Ich liebe es, wie Peter an die Songs mit mir gegangen ist. Und ich saß beim Einsingen auf dem Hocker, auf dem sie alle saßen – der große Udo Jürgens, Peter Maffay, Roland Kaiser... ein unglaubliches Gefühl.“

Die Songs, die in den Hansa-Studios entstanden sind, haben vielleicht einen Hauch Nostalgie, gehören aber definitiv zu den weiteren Highlights des Albums. Und „Herzbeat“ enthält eines der weiteren Credos von Maite, für das sie steht: „Ich halte Wort, bin eine Kriegerin, trag dich von Ufer zu Ufer. Ich tröste, versteh – geh auf’s Ganze für dich...“ Bedingungslos!

 

Sicher muss man einen Album-Song noch besonders hervorheben. Es war wahrscheinlich das schwierigste Lied, das Maite Kelly je geschrieben hat. Vielleicht war es aber auch eine der schwersten Entscheidungen in ihrem Leben, ob sie es überhaupt veröffentlichen möchte. Zu nah, zu persönlich, ein Blick in die eigene Seele. „Die Liebe ist größer als das Leben“ ist wie ein Brief an ihren Vater, der ihr noch heute ganz nah ist, der in ihren Träumen auftaucht und den sie in manchen Momenten körperlich spüren kann.

 

Denn die Liebe ist größer als das Leben

Sie überdauert die Zeit

Durchbricht die Dunkelheit

Die Liebe ist größer als der Tod

Sie lebt in Ewigkeit, stirbt nie

Und doch ist sie immer zum Sterben bereit

(Die Liebe ist größer als das Leben)

 

„Ich saß mit Claudio Pagonis in den Tinseltown Studios (hier entstanden die großen Hits von Unheilig) - nur wir beide und ein Klavier. Und da passierte es. Ich redete über mein Leben, über all das, was ich erlebt habe, aber auch über das, was ich vermisse... und da stand er plötzlich vor mir: Mein lieber Papa. Ich brauchte nur meine Hand ausstrecken. Stattdessen begann ich zu singen. Es war einer der stärksten Momente in meinem Leben. Es war als würde ich mich erst jetzt mit dem Tod versöhnen, ihn akzeptieren. Claudio und ich haben geweint und waren zutiefst in diesen Moment gefangen. Genau so haben wir ihn auch festgehalten. Darf ich das mit anderen teilen? Ich war mir nicht sicher. Aber nach ein paar Tagen wusste ich: Ich muss es mit anderen teilen. Denn jeder hat schon einmal einen großen Verlust in seinem Leben erlitten. Vielleicht kann ich ihn damit umarmen. Das gibt mir einen großen Trost und auch Stärke.“ Mehr über diesen Song zu schreiben, wäre jedes Wort zu viel. Man muss ihn nicht erklären. Es gehört sehr viel Kraft dazu einen solchen Song mit seinem Publikum zu teilen. Die Menschen werden Maite dafür unendlich dankbar sein.

 

Du warst der Song, der mir zuhört

Warst ein Klang, der mich liebt

(So klingt Liebe)

 

Für ihr Album hat Maite Kelly viel gewagt. Und sie hat sich den Luxus gegönnt musikalisch einfach ihrem Herzen zu folgen. So führt sie uns durch ihre bunte, fröhliche Welt, reißt uns aufs Tanzparkett, um uns danach in einen stillen Moment des Innehaltens zu werfen, aus dem sie uns augenzwinkernd wieder in die Wirklichkeit zurück holt. Eine Reise durch alle Gefühle, die einem das Leben so schenken kann, durch Sonnenschein und Regen. Und in jeder Zeile hört man förmlich, dass hier einen Frau am Werk ist, die dann doch mehr weiß, die etwas zu sagen hat und die einfach unterhalten will. Maite Kelly ist nicht einfach nur eine Sängerin – sie ist die 360 Grad Frau. Ein Rundherum-Talent. Ein Ereignis. Eine Entertainerin. Mit „Dellen und Wellen“, mit Kopf und Verstand, mit Klappe, Sanftmut und Humor. Und mit ganz viel Herz. Für wen auch immer sie ihre sieben Leben hat – sie meint damit ganz bestimmt auch ihr Publikum. Die Menschen, die sie mit ihren Songs erreichen und auch entführen möchte. Ein gutes Lied ist ein gutes Lied... Maite Kelly schenkt uns ein Album mit 14 guten Liedern. Sie umarmt das Leben – und nimmt uns alle mit!

 

Kontakt:
Promotionleitung:                  Heiner Peschmann (Heiner.Peschmann@umusic.com)

Radio Süd / Ost/West:            Reinhard Meynen (Reinhard.Meynen@t-online.de)

Presse:                                  Franca Barthel (francabarthel@franel.de)