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Andris Nelsons auf der 3. Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik 2018

Andris Nelsons
© Marco Borggreve / DG
16.08.2018
Es ist das Jahr der großen Feierlichkeiten am Gewandhaus in Leipzig. Anfang 2018 feierte das Haus nicht nur den 275. Geburtstag ihres Traditionsorchesters, sondern hieß auch einen neuen Gewandhauskapellmeister willkommen. Andris Nelsons übernahm das Amt von dem italienischen Dirigenten Riccardo Chailly. Der lettische Dirigent, der seit der Saison 2014/2015 als Musikdirektor beim Boston Symphony Orchestra tätig ist, gilt als idealer Vermittler von Tradition und Moderne.

Preisgekrönter Bruckner

Bereits im Vorjahr legte Nelsons mit dem Auftakt eines neuen Bruckner Zyklus' bei Deutsche Grammophon den Grundstein für die vielversprechende Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorchester. Nach der 3. und 4. Sinfonie Bruckners kam zur Amtseinführung als Gewandhauskapellmeisters und Jubiläum des Leipziger Orchesters am 11. März 2018 die 7. Sinfonie zur Aufführung sowie Wagners "Siegfrieds Tod und Trauermarsch". Der Live-Mitschnitt wurde nun vom Gremium “Preis der deutschen Schallplattenkritik” zur besten Orchestereinspielung des dritten Quartals erkoren und führt somit die 3. Bestenliste des Jahres an. “Die Musik Bruckners findet zu natürlichem Atmen, klanglicher Wärme und blendendem Reichtum der Instrumentalfarben. Nelsons ist kein Bilderstürmer, einen neuen Horizont der Bruckner-Deutung reißt er nicht auf. Die liebevolle Sorgfalt, mit der er sich Bruckner zuwendet, setzt aber in ihrer Weise Maßstäbe”, so die Begründung der Jury.

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