Dermot Kennedy | Start

Without Fear

Dermot Kennedy - Without Fear
Without Fear
VÖ: 27. September 2019
Digital + CD
Dermot Kennedy

Streamen und Downloaden

Kaufen

Dermot Kennedy CD Signed Ltd.
Without Fear
VÖ: 27. September 2019
Ltd. Signed CD
Dermot Kennedy

Kaufen

Without Fear Dermot Kennedy Deluxe Edition
Without Fear
VÖ: 27. September 2019
CD - MSG Exklusiv Deluxe Edition
Dermot Kennedy

Kaufen

Dermot Kennedy Without Fear
Without Fear
VÖ: 27. September 2019
Vinyl
Dermot Kennedy

Kaufen

dermot kennedy white vinyyl
Without Fear
VÖ: 27. September 2019
Colored Vinyl (White)
Dermot Kennedy

Streamen und Downloaden

Kaufen

Dermot Kennedy Without fear (Ltd. Marble Vinyl + Signed Litho)
Without fear
VÖ: 27. September 2019
Ltd. Marble Vinyl + Signed Litho
Dermot Kennedy

Kaufen

“Ich möchte so viele Leute wie möglich erreichen”: Dermot Kennedy über “Outnumbered” und sein neues Album “Without Fear”

Dermot Kennedy (2019)
14.06.2019
Dermot Kennedy möchte mit seinem Debütalbum “Without Fear”, das am 27. September 2019 erscheint, “so viele Menschen wie möglich erreichen”. Mit seiner anstehenden Tour im Herbst fährt der Sänger momentan einen großen Erfolgskurs. Der Singer-Songwriter aus Rathcoole spricht darüber, dass er beim Schreiben seiner Songtexte auf “Without Fear” nicht nur an sich gedacht hat, sondern dass er sich wünscht, dass seine Musik interpretierbar ist und viele die Tracks auf “Without Fear” auf sich beziehen können. 
So beispielsweise auch in der Single “Outnumbered”. Dermot Kennedy sagt über das Lied: “Wenn du über Liebe und Verlust schreibst, über Dinge mit einer breiten Bedeutung, dann denke ich, dass man damit viele Leute erreichen kann”. Er erklärt: “Für mich ist es wichtig so zu schreiben, dass Leute nicht denken ‘Oh man, dieser Typ schreibt schon wieder einen Song über dieses Mädchen’”. Anders als der eingängige Pop-Hit “Power Over Me”, profitiert “Outnumbered” vom lässigen Rap-Part des Sängers. 

Dermot Kennedy — Outnumbered

"Outnumbered" enthält eine sehr persönliche Message des gebürtigen Iren: Der Song ist ein Versuch, den Menschen Trost zu spenden, die sich überfordert und gestresst fühlen. Eine Erinnerung, dass Schönheit überall gefunden werden kann, egal wie dunkel die Nacht einem erscheint. Ich hoffe, dass “Outnumbered” eine Bestärkung für diejenigen ist, die eine harte Zeit durchmachen. Einfach das Wissen, dass Dinge besser werden und die schlechte Zeit irgendwann der Vergangenheit angehören wird". 

Höre dir hier “Outnumbered” von Dermot Kennedy an!

"Outnumbered" und die vorherige Single “Power Over Me”, die Dermot Kennedy dreifach Platin einbrachte, machen definitiv Lust auf mehr Songs, die auf “Without Fear” zu hören sein werden. "Ich möchte nicht Lieder singen, von denen sich Leute ausgeschlossen fühlen, von dem Gefühl, das ich fühle: Ich möchte den Leuten, die meine Musik hören helfen. Als ich die Songs für “Without Fear” geschrieben habe, habe ich natürlich an Dinge gedacht, die mir nahe gehen. Beim Schreiben achte ich jedoch darauf, dass jeder andere meinen Song zu seinem eigenen machen kann". 

Dermot Kennedy — Power Over Me

 

Höre dir hier “Power Over Me” von Dermot Kennedy an!

Dermot Kennedy sagte zudem, dass das übergreifende Thema seines Debütalbum das Vergehen der Zeit und die Vergänglichkeit des Lebens sei: “Es geht darum, wie zerbrechlich alles ist und wie du dein Leben auf bestimmte Art leben musst, weil das Leben sonst einfach zu kurz ist. Sag Leuten, die dir wichtig sind, dass sie dir wichtig sind, sei spontan und sag das, was du sagen willst. Eine Sache die meine Gedanken immer wieder einholt ist, dass jede Sekunde etwas Zeit vergeht und dass die Dinge endlich sind”. 

Bestelle dir hier das Debutalbum “Without Fear” von Dermot Kennedy vor!

Dermot Kennedy - Outnumbered
Outnumbered
VÖ: 13. Juni 2019
Dermot Kennedy

Streamen und Downloaden

Stimmgewalt und drei Mal Platin: Dermot Kennedy über seine Single “Power Over Me”

Dermot Kennedy Without Fear 2019
13.06.2019
Für seine Hitsingle “Power Over Me” wurde Dermot Kennedy ganze drei Mal mit Platin ausgezeichnet. Der kraftvolle Alt-Rock-Song ist eine Single des kommenden Albums “Without Fear”. Sein Live-Debüt mit “Power Over Me” feierte Dermot Kennedy bei The Late Show With Stephen Colbert und bewies was für eine unglaubliche Stimmgewalt in ihm steckt. 

Dermot Kennedy — Power Over Me (The Late Show With Stephen Colbert)

Über den Song erzählt Dermot Kennedy: “Es hat alles mit einer Idee und der Line ‘You’ve got that power over me’ angefangen. Dieses Gefühl von jemanden komplett eingenommen und verzaubert zu sein, als wäre man in einem magischen Bann gefangen, aber auf die gute Art und Weise. Sich einfach komplett zu jemanden hingezogen zu fühlen”.

Dermot Kennedy — Power Over Me

 

Höre dir hier “Power Over Me” von Dermot Kennedy an! 

Bei weiteren Lyrics lies sich der gebürtige Ire von der ländlichen Szenerie seiner Heimat, besonders Ashford Castle, inspirieren. Dermot Kennedy singt über die perfekte Nacht: “Erinnerst du dich an den See im Mondschein? Erinnerst du dich wie du gezittert und geglänzt hast? Ich werde niemals vergessen, wie du in dieser Nacht ausgesehen hast” (“Remember the lake in the moonlight? Remember you shivered and shone? I’ll bever forget what you looked like on that night”). 

"Power Over Me" und viele weitere Songs auf dem neuen Album “Without Fear” von Dermot Kennedy hören — jetzt vorbestellen!

 

Dermot Kennedy

14.11.2018
An der Eingangstür des Hauses, das Dermot Kennedy seit 25 Jahren sein Elternhaus nennt, hängt ein Schild. „Cois Coille“, steht drauf, was Gälisch (Irisch) ist und so viel bedeutet wie: am Wald gelegen. Ein Blick über die Schulter bestätigt: Es verweist auf die gewaltigen Hügel, die Wälder, die wilde Natur, die sich unweit von dieser Eingangstür ausbreitet. „Jedes Mal, wenn ich auf Reisen bin, muss ich schließlich doch wieder an diesen Ort zurückkommen, denn er wirkt wie eine Reset-Taste bei mir“, gesteht der junge Musiker, der im besagten Haus in der Ortschaft Rathcoole aufgewachsen ist, die genau zwischen dem hektischen Treiben Dublins und der überwältigenden Natur des angrenzenden County Kildare gelegen ist. Derselbe Kontrast zwischen Urbanem und wilder Natur schimmert auch in seinen Songs immer wieder durch: Es sind handgemachte, rustikale, gefühlvolle, einfach schöne Stücke eines Singer/Songwriters, unterfüttert jedoch mit elektronischen Elementen, mit zeitgenössischen Beats. „Ja, ich steh voll auf diese Kombination“, sagt er über seinen Mix aus Gesang und Storytelling, Gitarrensounds und vom Hip-Hop inspirierter Produktion. „Diese beiden Welten kollidieren zu lassen, das finde ich einfach spannend.“
Und er ist mit dieser Meinung bekanntermaßen nicht allein, schließlich hat besagte Mischung zuletzt immer höhere Wellen geschlagen: Seit der Veröffentlichung seiner EP Doves and Ravens im April 2007, auf die er u.a. noch die Single „Moments Passed“ folgen ließ, verzeichnen seine Songs über 300 Millionen Streams, während er von Beats 1-Moderator Zane Lowe selbst als „große, schöne, mutige neue Stimme“ gefeiert wurde. Derartige Lobeshymnen gab’s etliche (vom TIME Magazine bis hin zu Wonderland), dazu Auftritte im Vorprogramm von Lana Del Rey, und selbst Rap-Superproducer Mike Dean, der sonst mit Hip-Hop-Größen wie Kanye West oder Travis Scott arbeitet, hatte ihn plötzlich auf dem Schirm: So entstand die gemeinsame EP Mike Dean Presents: Dermot Kennedy. Auch aktuell geht mal wieder alles Schlag auf Schlag bei Kennedy: Wenige Tage vor dem Startschuss zu seiner großen US-Tour hat er mit „Power Over Me“ einen düsteren neuen Track vorgelegt…
Generell, so der 25-Jährige, verhandelten seine Songs immer zwischen zwei Extremen – Licht und Dunkel, Liebe und Verlust, Leben und Tod, Glück und Leid. „Es stimmt, wirklich alle meine Songs haben diese zwei Pole, oftmals sogar im selben Song: Da kann es passieren, dass es mit jeder Zeile von einem Extrem ins andere umschlägt“, gibt er zu bedenken. Das sehr persönliche Stück „Moments Passed“ ist ein gutes Beispiel: Es entstand in einer Phase, in der in seinem Leben Trauer und Verliebtheit zusammenfielen; einerseits trauerte um einen Freund, der kurz zuvor gestorben war, doch zugleich bahnte sich eine neue Beziehung an, und er war bis über beide Ohren verknallt. „Manchmal ist es daher schwer, sich auf ein Gefühl pro Song festzulegen. Daher also diese Gegensätze, dieser Kampf zwischen zwei Extremen.“
Seine erste Gitarre bekam Dermot Kennedy zwar schon mit 11, „richtig ernsthaft bei der Sache“ war er jedoch erst sechs Jahre später, wie er sagt – und dann dauerte es auch gar nicht lange, bis ihm eine zufällige Begegnung mit einem seiner persönlichen Helden erste Türen öffnen sollte. Er sah den irischen Songwriter Glen Hansard (u.a. bekannt aus dem Film Once) auf der Straße in Dublin und zögerte nicht lange: „Ich lud ihn sofort in mein Studio ein“, berichtet Kennedy, der damals seine ersten Aufnahmen machte. „Leider konnte er hinterher doch nicht kommen, aber er rief mich zurück und machte mir das Angebot, für immerhin 10 Minuten im Vorprogramm seiner ausverkauften Weihnachtsshow zu spielen!“ Kennedy präsentierte dem Publikum u.a. seine 2016 veröffentlichte Single „After Rain“, und schon ging’s los; der Track machte die Runde, Resultat: 47 Millionen Streams bei Spotify. Mit dem Nachfolger „Moments Passed“, dessen spektakuläres Video unter der Regie von Nabil (Frank Ocean, Kendrick Lamar) entstand, knüpfte Kennedy wenig später an diese Erfolge an…
Das letzte Jahr war Dermot Kennedy dann quasi nonstop auf Tour. Was mit kleinen Konzerten in und um Dublin anfing, mündete schon bald in immer größere Shows – erst in Großbritannien, dann in ganz Europa, schließlich auch in den USA. „Und all diese Tourneen waren restlos ausverkauft“, erzählt er und kann’s selbst kaum glauben. „Gibt also schon eine ganze Menge Leute auf der Welt, die mit meinen Songs etwas verbinden“, sagt Kennedy. „Ich weiß noch, wie’s früher in Dublin war: Da hab ich Konzerte gegeben, wo ich zum Teil jeden einzelnen im Publikum persönlich kannte. Und jetzt sind es so viele Menschen… und gerade in meiner Heimat: Es ist toll zu wissen, dass sich gerade hier in Irland viele Leute in meinem Alter mit diesen Songs identifizieren können.“
Auch gab es zuletzt immer wieder Momente, in denen sich Erinnerungen und ganz neue Eindrücke überlagerten: „Ich hab zum Beispiel bei uns in Irland bei einem Festival gespielt, das heißt Electric Picnic. Und ich kann mich noch daran erinnern, wie mich mein Vater früher, als ich noch echt jung war, dorthin gefahren hat; wir haben gleich vor dem Künstlereingang geparkt, einfach nur um zu sehen, was da so abging“, erinnert er sich. „Ich dachte mir damals, wie cool es wohl sein müsste, irgendwann bei so einem Festival aufzutreten, da abzuhängen – und plötzlich machte ich einen ganzen Sommer lang nichts anderes! Das war so schräg, so surreal, echt Wahnsinn.“ Allein dieses Jahr hat er schon über 100.000 Tickets verkauft, und nach der aktuellen Welttournee, deren 42 Shows durch die Bank ausverkauft sind, hat er gerade schon die nächsten Dates fürs Frühjahr 2019 angekündigt – inklusive Zwischenstopp in der legendären Brixton Academy.
Während er zuletzt auch viel beachtete Performances für NPR („Tiny Desk Concerts“) oder auch COLOR in Berlin hinlegte, schenkt der 25-jährige Kennedy dem ganzen Hype selbst wenig Beachtung – dafür ist er aktuell auch viel zu sehr damit beschäftigt, sein Debütalbum fertigzustellen und seinen Sound weiterzudenken: „Nachdem ich ja so lange auf Akustiksongs gesetzt habe, fühlte es sich einfach gut an, etwas Neues auszuprobieren und meine Komfortzone für diese neueren Stücke zu verlassen“, holt er aus und bezieht sich noch einmal auf die experimentellen elektronischen Sounds, die eine immer größere Rolle für ihn spielen. „Ich würde mich doch nur selbst enttäuschen, wenn ich das nicht weiter verfolgen würde, wenn ich stattdessen einfach nur das machen würde, was sich für mich wie ein Spaziergang anfühlt.“ Ein wichtiger Einfluss seien zuletzt auch die vielen Abstecher in andere Ecken der Welt gewesen, sagt er weiter. „Obwohl es dort, wo ich aufgewachsen bin, wirklich nichts als Felder und den Wald gab, habe ich aktuell das Gefühl, dass New York der spannendste Ort der Welt ist. Was für ein perfekter Ort das sein muss zum Musik machen, allein schon wegen der Energie, die da in der Luft liegt… es muss einfach ein Ort sein, an dem man in sich gehen und Dinge aufschreiben kann, die ehrlich und aufregend sind.“
Es sieht allerdings nicht so aus, als würde er dafür seine Wurzeln ganz hinter sich lassen: „Wenn man bedenkt, was für eine musikalische Tradition aus Irland kommt, wie lang die Liste der Musiker und Songwriter ist, die wir hatten – dann bin ich einfach nur froh, dass ich da dazugehöre. Ich will mich auch gar nicht zu weit davon wegbewegen. Der Trick besteht letztlich darin, dass ein Song auch dann noch eine gute Geschichte erzählen und ein Gefühl auslösen muss, wenn man die ganze Produktion wegnimmt. Es gibt so ein paar Dinge, die mir wichtig sind und die jede Art von Musik auszeichnen, ganz egal, ob es sich nun um einen Hip-Hop-Künstler oder einen Singer-Songwriter handelt: Ehrlichkeit, gepaart mit einer guten Geschichte.“ Dermot Kennedy weiß schon sehr genau, worum es ihm geht – und seine eigene Geschichte, die hat gerade erst begonnen.