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Alsmann In Rom 7
15.09.2017

Urlaubsverlängerung Deluxe – Alsmann in Bella Roma

Wenn man schon in Paris und am Broadway aufnehmen durfte, führen danach alle Wege nur noch nach Rom. Götz Alsmann ließ sich das nicht zwei Mal sagen.
Erinnern Sie sich noch an den Film “Ein Herz und eine Krone” (“Roman Holiday”) von 1953? Als die von Audrey Hepburn dargestellte Prinzessin da am Ende gefragt wird, welche Stadt ihr bei ihrer Europareise am besten gefallen habe, antwortet sie mit strahlenden Augen: “Rom!”
Die Deutschen der Wirtschaftswunderjahre konnten da nur zustimmen und machten das Land südlich der Alpen zum Sehnsuchtsort Nummero Uno, voller Sonne, blauem Himmel, Mittelmeer-Stränden, Gelato, Pasta und Pizza, Espresso und Cappuccino. Auch musikalisch drängte es die Deutschen gen Süden zu den eingängigen Liedern der Italiener, den Canzoni, Gassenhauern und Ohrwürmern, die in unseren Gefilden massiv Widerhall fanden. Eine Musikwelt, die auch bei Götz Alsmann immer auf größte Gegenliebe stieß. So kam es, dass Rom die logische Konsequenz für das dritte und abschließende Musikprojekt seiner “Städte-Trilogie” bildet, die 2011 mit dem ECHO–Jazz-dekorierten Album “In Paris” begann und vor drei Jahren “Am Broadway” fortgesetzt wurde.
Alsmann: “Die Idee dieser Trilogie ist ja, in Städte zu reisen, die der Unterhaltungsmusik viel geschenkt haben. Paris war eine logische Wahl, der Broadway in New York natürlich auch, und ich denke, da durfte Rom einfach nicht fehlen. Ich hab’ mich auf jeden Fall voll darauf eingelassen, fast ein halbes Jahr nichts anderes gehört als italienische Lieder.” Alsmann und Band, allesamt wie immer bestens vorbereitet, quartierten sich vor Ort für volle zehn Tage in einem adäquaten Studio ein, um mit heimischen Tontechnikern eine spezifische Sound-Atmosphäre zu kreieren.
Als Studio wurde das renommierte, vom berühmten Filmmusikkomponisten Ennio Morricone mitgegründete “Forum Music Village”, im Souterrain einer alten Kirche mitten im Herzen der Metropole gelegen, ausgewählt. Alsmann: “Auf der Ruhmeswand in diesem Studio, da sind fantastische Namen zu lesen, z.B. Ennio Morricone, Riz Ortolani, zwei Giganten der italienischen Musik, aber auch Quincy Jones, die Red Hot Chili Peppers … und natürlich Rita Pavone! Und es gibt da ein fantastisches Technikteam, das wirklich mit Riesenohren dasitzt und alles ganz genau beobachtet und begleitet.”
Der Sänger, Pianist, Arrangeur und Musikologe hat es sich in den letzten Jahren mehr und mehr zur Aufgabe gemacht, ein fast in Vergessenheit geratenes Genre zu revitalisieren: den sogenannten “deutschen Jazz-Schlager”. Und dem zollt er auch hier mit bestem italienischen Esprit Tribut. Zu hören sind in deutscher Sprache, teilweise von Alsmann kongenial betextet, “Arrivederci Roma”, “Quando, quando, quando”, “Nel blu dipinto di blu (Volare)” und “Ciao ciao bambina”. Titel, die schon bei der bloßen Nennung Melodien auf die Zunge legen. Auch “Azzuro”, “Comeprima”, der “Mambo Italiano” und “Marina” (in einer Instrumentalversion) können verzaubern.
Bei “In Rom”, Alsmanns insgesamt fünftes Album für Blue Note Records, ließ sich das legendäre Label nicht lumpen und veröffentlicht das Werk nicht nur als Einzel-CD und Doppel-LP auf 180 Gramm-Vinyl, sondern auch als CD/DVD–Deluxe-Edition. Die DVD enthält vier Making-Of-Episoden und eine aktuelle Fotogalerie mit Aufnahmen des römischen Starfotografen Fabio Lovino.

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