Isaac Hayes | Musik | Essential Albums: Hot Buttered Soul/Black Moses/Shaft

Essential Albums: Hot Buttered Soul/Black Moses/Sh: Hayes,Isaac

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Das Triumvirat seiner LPs „Hot Buttered Soul“ (1969), „Shaft“ (1971) und „Black Moses“ (1971) ist ein Höhepunkt der Soul-Geschichte.

Im Dezember 2011 erscheinen diese drei Meisterwerke von Isaac Hayes als luxuriöses 4-CD–Boxset, innerhalb der „Essential-Albums“-Serie von Stax-Records.

Die stoffbeschichtete schwarze Box enthält die aktuelle CD–Neuauflage von „Hot Buttered Soul“. Zweitens die 2009 erschienene Deluxe-Edition von Shaft. Herausragend: die Deluxe-Edition von „Black Moses“ – im kreuzförmig aufklappbaren Digipak, (Replik des damaligen monumentalen Doppel-LP–Artworks), mit 2 CDs.

Im 24-bit-Verfahren remastert und mit neu geschriebenen Liner-Notes, sind diese drei Neuausgaben erstmalig 2009, zum 50. Jubiläum von Stax erschienen, gleichzeitig mit dem Relaunch der Soul-Schmiede via Concord Records. Hier sparte man weder Kosten noch Mühen, um den 3 Meilensteinen aus der Feder von Isaac Hayes das würdige Denkmal zu setzen.

Noch vor Marvin Gayes und Stevie Wonders Konzeptalben bei Motown etablierte der profilierte Soulsongschreiber Hayes auf „Hot Buttered Soul“ lange epische Songformen mit cinematografischen Soundkulissen. Der Testosteron-Bariton machte Songs, die wie Road Movies klingen: allen voran das knapp 20-minütige „By The Time I Get To Phoenix“ aus „Hot Buttered Soul“.

Mit „Theme from Shaft“ aus dem „Shaft“-Soundtrack gewann Isaac Hayes (als erster afroamerikanischer Komponist) einen Oscar, der Titel wurde zur Hymne des so genannten „Blaxploitation“-Genres.

Auf „Black Moses“ führte Hayes dann eine ganze Soul-Generation ins gelobte Land. Auch wenn er dort vorwiegend als Interpret und nicht als Songwriter glänzt, etwa mit seiner Erwachsenen-Version des  Jackson−5-Songs „Never Can Say Goodbye“, wurde das (Konzept-)Album wegweisend. „Black Moses“ machte Hayes zum Meister des Schlafzimmer-Souls und (mit seinen langen gesprochenen Intros) zum Vorwegnehmer des Raps.

Phänomenal: das anspruchsvolle Artwork. Damals sprengte es komplett den Rahmen (und das Budget) einer R&B–Veröffentlichung. Doch nicht zuletzt wegen der wegweisenden Altarfaltung und den überdimensionalen Bildern wurde „Black Moses“ zum Soul-Bestseller 1971. Hier hat man es zum ersten Mal komplett für eine CD–Ausgabe übernommen.

Sei es modisch, sei es musikalisch: mehr Nachahmer als Hayes hatte kein Brown, kein Gaye und kein Mayfield. Dabei rutschte der Mann, der sowohl Barry White und R. Kelly als auch Massive Attack den Weg zeigte, eher zufällig ins Showbusiness.

1964 verschlug es den Autodidakten in Memphis in die Hausband des Stax-Labels. Gemeinsam mit David Porter schrieb der damalige Keyboarder und Saxofonist dann einige der größten Hits der frühen Stax-Phase, darunter „Hold On, I´m Coming“ und  „Soul Man“.

Hayes zog 2002 in die Rock´n´Roll Hall of Fame und 2005 in die Songwriters Hall of Fame ein. Die Quintessenz seiner Solokarriere, im bestmöglichen Klang, begleitet von hervorragenden Linernotes und tollen Fotos, versammelt das vorliegende Boxset.
Veröffentlichung
2011-12-6
Format
CD
Label
Concord Records
Bestellnummer
00888072332027

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