Jamie Cullum | News | Hier in "Interlude" reinhören: Erfahrt mehr über das neue Jazz-Album von Jamie Cullum

Hier in “Interlude” reinhören: Erfahrt mehr über das neue Jazz-Album von Jamie Cullum

Jamie Cullum
03.10.2014
Alle Jamie Cullum Fans unter euch dürfen sich nun über ein neues Album des britischen Jazz-Wunderknaben freuen. Nach seine SingleDon’t Let Me Be Misunderstood”, die in Zusammenarbeit mit der Stimmgewalt Gregory Porter entstand, glänzt Jamie Cullum nun mit “Interlude”. Eine Live-Version des Titelsongs findet ihr übrigens im Videobereich. Sein neuester Streich glänzt nicht nur mit zahlreichen neuen Stücken, sondern auch durch eine außergewöhnliche Produktionsweise. Hier berichtet Jamie selbst, was das Besondere an seinem neuen Album ist.

Jamie Cullum lernte zahlreiche Musiker durch seine eigene Jazz-Sendung kennen 

“Als mein letztes Album ‘Momentum’ im Kasten war, hatte ich mir bereits angewöhnt, gar nicht erst aufzuhören, sondern gleich an den nächsten Songideen weiterzuarbeiten. […] Meine Jazz-Sendung für BBC Radio 2 lief zu der Zeit schon rund drei Jahre, und dadurch hatte ich jede Menge grandiose Musiker kennengelernt. […] Einer dieser Musiker, die ich dadurch zum Beispiel persönlich kennengelernt habe, ist Ben Lamdin, der sonst unter dem Namen Nostalgia 77 arbeitet. Ben und ich sind ungefähr gleich alt. Wir beide sind mit den unterschiedlichsten Sachen aufgewachsen: Mit Rock, Drum & Bass und HipHop. Wir beide haben den Jazz eigentlich erst durch Leute wie DJ Shadow oder A Tribe Called Quest für uns entdeckt.”
“Ben war schließlich dermaßen fasziniert vom Jazz – insbesondere davon, wie er in seinen Anfangstagen aufgenommen wurde – dass er sich in Willesden, im Norden von London, ein wirklich unglaubliches Analog-Studio hinter einem Fischmarkt aufgebaut hat. Seit rund zehn Jahren lädt er Gleichgesinnte dorthin ein und hat in diesem Studio ein fantastisches Album nach dem anderen aufgenommen. Ich war von Anfang an ein Riesenfan von seiner Musik. Na ja, nach unserem Interview in der Sendung kam uns auf jeden Fall die Idee, etwas zusammen zu machen, und so buchte ich gleich mal drei Tage in seinem Studio, buchte Gastmusiker dazu und arbeitete schon im Vorfeld intensiv mit dem Bassisten von Nostalgia 77, Riaan Vosloo, an den Arrangements.”

“Interlude”: 16 Songs in drei Tagen

Ein paar Wochen später, es war ein kalter Januar-Morgen, gingen wir dann also in dieses Studio und nahmen das komplette Album auf: Komplett live, jeweils in nur ganz wenigen Takes eingespielt, denn meistens passte schon beim ersten Versuch alles. So entstanden 16 Songs in drei Tagen." Das Ergebnis dessen ist nun unter dem Namen “Interlude” in verschiedenen Editionen und Formaten erhältlich. Im Universal Music Backstage Q&A Interview erfahrt ihr noch mehr darüber. 
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