Miya Folick | Biografie

Miya Folick — Bio

Anknüpfend an ihre gefeierten Shows im Frühsommer und den letzten Vorboten „Stock Image“, steuert die Kalifornierin Miya Folick nun geradewegs auf ihr Debüt zu: Das Album „Premonitions“ erscheint am 26. Oktober bei Terrible Records/Interscope Records. Insgesamt vereint ihr Erstling, auf dessen Cover sie von ihren Eltern eingerahmt wird, 10 Titel. Selbst produziert hat Folick ihr „Premonitions“-Album zusammen mit den Co-Produzenten Justin Raisen (Sky Ferreira, Charli XCX, Santigold, Angel Olsen) und Yves Rothman.
 
„Mein Album ‘Premonitions’ beginnt mit dem Stück ‘Thingamajig’ – es geht also um eine Sache, ein Dingsbums, dessen Name einem gerade nicht so recht einfallen will, obwohl man eigentlich genau weiß, was damit gemeint ist und wie es sich anfühlt. Dazu kommt dann dieses krasse Verlangen, das immer dann auftritt, wenn man sich nicht mehr ganz an etwas erinnern kann. Die magische Anziehungskraft einer Sache, die einem auf der Zunge liegt. Ich wollte, dass sich mein erstes Album genau wie dieses Ding anfühlt“, sagt Folick über ihr Debüt. „Es sollte eine andere Weltsicht transportieren, die Idee einer Welt, die voller Hoffnung, ehrlich, großzügig und von Liebe erfüllt ist. Daher war es mir so wichtig, jegliche Posen zu vermeiden, alles Vorgetäuschte zu umschiffen. Ich hab stattdessen einfach über mein Leben geschrieben: So wie ich’s gesehen hab und auch, wie ich’s gerne sehen würde. Also gleichermaßen Rückschau und Vorahnung (Premonition).“
 
Parallel zur Albumankündigung hat Miya Folick mit „Stop Talking“ einen weiteren Vorboten präsentiert, zu dem es auch bereits ein Video gibt: Hier der Clip (LINK), der unter ihrer eigenen Regie (zusammen mit den Co-Regisseuren Ariel Fisher und Sarah C. Prinz) entstanden ist. Neben der Single „Deadbody“ hatte Folick zuletzt den bereits erwähnten Song „Stock Image“ veröffentlicht – für Pitchfork, die ihr auch gerade ein „Rising“-Feature widmeten, „eine verführerische, unfassbar eingängige Einladung in die berauschende Welt, wie Folick sie sieht.“
 
Ab Ende Oktober tritt Miya Folick ihre große Tournee zum Debüt-Release an, in deren Rahmen sie u.a. im Vorprogramm von Pale Waves und Sunflower Bean in den USA und Europa auftreten wird; in Deutschland stehen im Dezember Headliner-Shows in Berlin, Hamburg und Köln auf dem Programm. Auftakt der massiv angelegten Tour ist das Release-Konzert im legendären Troubadour in Los Angeles am 22. Oktober.
 
Die Anfangsstationen ihrer Karriere sind alles andere als gewöhnlich: Verhasste Basketball-Routinen und Buddhismus-Einflüsse kommen da zusammen, zudem ein Studium in NYC und die Suche nach Bandmitgliedern via Tinder: Aufgewachsen im kalifornischen Santa Ana, legte die heute in L.A. lebende Sängerin und Songwriterin Miya Folick ihre erste EP „Strange Darling“ schon im Jahr 2015 vor, für die sie von der New York Times und NPR postwendend viel Lob erntete. Auch in der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ (Original: „13 Reasons Why“) war ihr Song „Talking With Strangers“ bereits wenig später zu hören; insgesamt bescherte ihr schon diese erste EP über 7 Millionen Streams bei Spotify. 2017 legte sie daraufhin mit „Give It To Me“ eine weitere EP vor, für die sie die Energie ihrer Live-Shows ins Studio überführte – wiederum sehr zur Freude der Kritiker (u.a. NME, Refinery 29, Stereogum, DIY, Noisey). Apropos Live-Shows: Neben ihren Solokonzertreisen, in deren Rahmen sie schon rund um den Globus unterwegs war, teilte sich Miya Folick bereits die Bühne mit Größen wie z.B. Chairlift, Yeasayer, Kate Nash und Sleigh Bells.