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Album-Fact: voXXclub ‘Wieder Dahoam’

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"Wieder dahoam”
(VÖ: 10.01.2020, Electrola / Universal Music)
“Wieder dahoam” oder home is where the Herzerl is
Sieben Jahre voXXclub! Das sind sieben fette Jahre Singen, Tanzen, Jodeln und Rocken. Was im März 2013 mit einem Flashmob in einer Münchener Einkaufsmall begann, bringt heute Menschen quer über den Globus zum Ausflippen. Mit dem aktuellen Album ‚Wieder dahoam‘ geht das Quintett den Weg der Erneuerung des Genres Volksmusik konsequent weiter.
Beim Bäcker Traublinger in den Münchener Riem Arcaden shakten im März 2013 plötzlich die Brezn und Semmeln in der Vitrine im ‚Rock Mi‘-Stampfrhythmus. Flashmob. Da rummste, krachte und stampfte es in der Mall und dann ging so richtig die Post ab. Diese Initialzündung einer mittlerweile atemberaubenden Karriere lässt sich via YouTube schön nachvollziehen. Bisherige Bilanz des Clips: 18 Millionen Views mit Pfeil nach oben!
‚Rock Mi‘ blieb kein One Hit Wonder. Vielmehr war das genaue Gegenteil der Fall. Mit Songs wie ‚Ziwui‘, ‚Donnawedda‘, ‚I mog di so‘ und nicht zuletzt die Geschichte der Kuh ‚Anneliese‘, die sich auf der Münchner Theresienwiese wiederfand und damit zum Oktoberfestsong 2019 avancierte, lieferte der voXXclub jede Menge weitere Charterfolge.
Radio. TV. Live On Tour. Die Art und Weise wie der voXXclub die Volksmusik revolutionierte, als erstes Vocal-Ensemble des Genres völlig neue Wege einschlug, lässt sich an den enorm positiven Publikumsreaktionen ablesen. Die Liste der bisherigen Erfolge spricht somit für sich, doch im Musikgeschäft zählt weniger die Plakatierung einer glorreichen Vergangenheit als der klare Blick in die Zukunft. Und da haben die ersten sieben Jahre voXXclub schön gezeigt, dass die Zukunft der Volksmusik längst im Sprengen aller Grenzen liegt und so entziehen sich die fünf Vocal-Entertainer auch jeglicher Genre-Schubladen. Wurden sie einst als Volksmusik Boy-Group durch die Blätterwälder gereicht, sind Michi, Stefan, Flo, Bini und Christian dieser Etikettierung längst entflohen. 
Musikalisch wie textlich-inhaltlich und auch was die Performance auf der Live-Bühne betrifft, hat sich der voXXclub ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, welches die künstlerische Qualität genauso wie die kommerziellen Aspekte gleichermaßen umfasst. Unterhaltung mit Haltung auf internationalem Niveau gepaart mit top inszenierten Bühnenshows samt ausgefeilter Choreografie, so reist die Band heute von Bayern aus unaufhaltsam von Kontinent zu Kontinent. Selbst in China und Brasilien – wo die Jungs an einigen Orten übrigens keinen Schritt mehr auf die Straße ohne Bodyguards machen können, weil die Begeisterung der Fans ungeahnte Ausmaße angenommen hat – selbst dort weiß man nun, dass Volksmusik aus dem Alpenraum nicht zwingend nur mit Gipfeln, Bächlein und Edelweiß im Polkaschritt tanzen muss und dass die Ziehharmonika auch ordentlich zum Rocken taugt!
Ecken und Kanten statt weichgespülter Pseudo-Alpenromantik. Mit der rauen Rock-Mi-Attitüde und der Offenheit gegenüber anderen Genres, haben voXXclub der altbackenen volkstümlichen Musik den Scheinwelt-Lack ordentlich abgebürstet und auf ihre eigene Weise Tradition und Moderne verbunden.
Was sich über die Jahre daraus entwickelt hat, gipfelt nun im jüngsten Album der singenden Männer-Truppe: Wieder dahoam
Man kann bei diesem Titel leicht der Verführung anheimfallen und vermuten, dass das Album eine Ode an die vielbesungene und im Genre mittlerweile omnipräsente ‚Hoamat‘ ist. Wie eigentlich immer beim voXXclub, lässt sich auch bei ‚Wieder dahoam‘ zwischen den Textzeilen den Kern des Albums freilegen. Es gibt keine augenscheinlichen Botschaften im eigentlichen Sinn. Die fünf Künstler, die durch ihre Musik zu engen Freunden zusammengeschweißt wurden, die selbst ihre privaten Urlaube miteinander verbringen, sie deklarieren sich in nahezu jedem Song deutlich für Offenheit und Interesse Anderen gegenüber, für Akzeptanz, Diversität und gegen Engstirnigkeit.
Songs wie ‚Der Bär‘, oder ‚Bock auf Bunt‘ – welcher gemeinsam mit Culcha Candela entstanden ist – oder ‚Loben und Preisen‘ sind nur einige Beispiele dafür, wie das Hirn beim Mitsingen und Feiern auch was zum Nachdenken serviert bekommt.
Das Album steht in gewisser Weise auch dafür, dass die Band für die Jungs zu einer Art zuhause geworden ist, wo Vertrauen und gemeinsame Kreativität gelebt werden. ‚Daheim‘ das ist der Platz, wo das Herz zuhause ist, auch wo Musik den Takt des Herzschlags vorgibt. Die Wurzeln der Band, ihr ‚Dahoam‘, die finden sich im musikalischen Humus, im gewachsenen, persönlichen Umgang der Mitglieder untereinander, der Region wo alles begonnen hat. Selbst wenn es sich dabei einst um eine bayrische Shopping-Mall handelte, von der aus die Reise in die weite Welt angetreten wurde.
12 Tracks findet der Hörer auf dem neuen Album. Darunter auch mehr ruhigere Titel als bisher. Songs die eine andere, sensiblere Seite der Band zeigen und viel Raum für die stimmliche Brillanz lassen. Herausragend ist ‚Irgendwann‘. Das Lied ist großes Kino. Eine Reise in die Kindheit die wohl live kein Feuerzeug kalt bleiben lässt. Und natürlich sind da auch voXXclub-typische Stimmungsmacher mit dabei, aber auch die sind nicht einfach nur Haudrauf-Pascher. ‚Ja oder na?‘, ‚Hammer‘, oder ‚Haltet die Welt an‘ können weit mehr als nur im Zelt die Leute auf die Bänke zu jagen.
Der Name des Albums steht als große Klammer über den Liedern und so hat jeder Song die Chance für sich zu stehen, seine eigene Geschichte zu erzählen. Denn die Jungs haben neben all der Unterhaltungs-Power sehr wohl auch etwas zu sagen. Sie denken gar nicht daran sich ihre Ecken und Kanten abschleifen zu lassen und genau dafür liebt sie ihr Publikum. Region, Tradition und Grenzenlosigkeit samt Moderne schließen einander nicht aus. Home is where the Herzerl is!
„Wieder Dahoam“ erscheint am 10.01.2020 über Electrola / Universal Music.
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