Bastille | News | BΔSTILLEs exklusive Cover-Story beim DIY Magazine: Auf "Wild World" erfindet sich die Band neu

Bastille 2016
06.06.2016

BΔSTILLEs exklusive Cover-Story beim DIY Magazine: Auf “Wild World” erfindet sich die Band neu

Drei Jahre nach ihrem 2013er-AlbumBad Blood”, kündigen BΔSTILLE für das Jahr 2016 Nachschub an: “Wild World” heißt der neue Longplayer und beinhaltet sowohl typische Nuancen, als auch völlig andersartige Kompositionen der Band. Kurz um: BΔSTILLE gehen ihren eigenen Weg, ganz unabhängig von Erfolgs-Druck und dem Anknüpfen an alte musikalische Kapitel. So viel verrieten die Briten zumindest in der Cover-Story vom DIY Magazine

“Die Art Musik, die wir machen wollen, ist experimentell und unermüdlich”

Statt im verdienten Luxus-Urlaub oder in einem vollausgestattetem Hochglanz-Studio, bastelten die Workaholics von BΔSTILLE während ihrem turbolenten Tour-Leben an neuer Musik – und das überall auf der Welt. So blieb es nicht aus, dass sich ganz andere Themen und ganz andere Kulturen als Inspiration anboten: Die Idee für “Wild World” war geboren.
— DIY (@diymagazine) 3. Juni 2016
Zusammen mit dem Produzenten und Songwriter Mark Crew wurde im beschaulichen Londoner “Studio-Räumchen” etwas Handfestes daraus. “Es ist seltsam, dass wir herumreisten und Musik an all diesen irren und sehr unterschiedlichen Plätzen machten, aber dann erst endgültig in diesem winzigen Raum unter einem Anwesen in Süd-London, zusammen mit Mark, das Ganze erschufen”, erzählt Frontmann und Sänger Dan Smith
Good evening you lot. We’re massively excited to announce our second album “WILD WORLD” https://t.co/pZqLWEFTki
— BASTILLE (@bastilledan) 2. Juni 2016
Es hätte zwischenzeitlich schon genug Stoff für gleich zwei oder drei weitere Alben gegeben, doch hätte hier der Schlusspunkt gefehlt. Dennoch nutzten die Vier diese intensive Zeit, um Experimenten nachzugehen. Dunkle R’n‘B–Känge ertönten, ebenso aufgedrehte Rock-Gitarren – und doch führte ihr Weg wieder zurück zu dem, was sie selbst an BΔSTILLE so lieben. “Es gibt Momente der Finsternis und Momente der Freude – und doch ist die Art Musik, die wir machen wollen, die Art Band, die wir sein wollen, experimentell und unermüdlich. Wir streben, von Song zu Song, stetig eine Neuerfindung an”, erklärt Dan.
— BASTILLE (@bastilledan) 2. Juni 2016
Während sich der Album-Vorgänger “Bad Blood” thematisch um Mythologie und Film-Szenerien drehte, befasst sich “Wild World” viel mehr mit dem menschlichen Dasein, dem Miteinander. Vor allem die Verbindung zwischen dem internationalen Teilen von Leid und dem daher ausprägten Wunsch nach emotionalem Halt, wirkte auf Dan Smith als unerschöpfliche Inspiration. Und tatsächlich erreichen uns via Fernsehen und Internet so viele Horror-Meldungen, dass man kaum noch dazu kommt diese zu verarbeiten. 
Here’s us lot on the cover of @diymagazine this month. We had our first chat about this new album of ours #WildWorld pic.twitter.com/f81VS7vEpQ
— BASTILLE (@bastilledan) 3. Juni 2016

Sie passen in kein Genre – und wollen es auch nicht: Der Bastille-Sound

Ihr Song “The Currents”, den BΔSTILLE beim österreichischen Snowbombing Festival erstmals live präsentierten, erzählt davon, wie fremdartig es wirken kann, wenn jemand eine absolut anderen Standpunkt vertritt. “Wenn du Menschen reden hörst, die eine Meinung vertreten, der du einfach nicht beipflichten kannst”, sagt Keyboarder Kyle Simmons. “Meinungen, die so lächerlich sind, dass sie nicht wahr sein können”, fügt er hinzu. “Er handelt davon, wie es ist, wenn du dich mit Menschen, mit der gleichen Meinung umgibst, und jemand in diese Gruppe eindringt und du nur denkst: ’Was zur Hölle ist das?’”, so Kyle weiter.
— BASTILLE (@bastilledan) 20. Mai 2016
Müssten BΔSTILLE ein Fazit ziehen, würden sie sich wohl selbst in kein festes Genre pressen. Diesen Punkt in ihrer Diskografie lassen sie bewusst offen: “Ich erinner mich daran, wie ein Journalist versuchte zu beschreiben, wer wir waren und ein Genre festzulegen, und da fingen wir fast einen Streit mit ihm an. Ich wusste es nicht, und mache mir auch nichts draus, was für ein Genre unseres ist und es war uns auch immer egal.” 

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