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Daniel Behle – Wohlklingendes Nordlicht

Daniel Behle
© Decca/Marco Borggreve
18.06.2014
Manche Künstler werden ganz besonders innig von der Muse geküsst. Der Hamburger Tenor Daniel Behle ist ein echter musikalischer Tausendsassa. Er hat viele verschiedene Talente, ist studierter Komponist, Posaunist und Sänger. Als Komponist schrieb er unter anderem eine Kammeroper und arrangierte Schuberts “Winterreise” für Klaviertrio und Gesang, als Posaunist schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab, als Tenor ist er herausragend: Kritiker nennen ihn mittlerweile mit Legenden wie Fritz Wunderlich in einem Atemzug. Daniel Behle hat sich im Laufe seiner Gesangskarriere schon viele Preise ersungen und konnte zahlreiche musikalische Erfolge auf internationalen Bühnen feiern. Im April 2014 gab er in Salzburg unter Leitung von Christian Thielemann sein umjubeltes Debüt als Matteo in der Strauss Oper “Arabella”. Ob ganz intim mit Schuberts “Winterreise” oder einem Richard Strauss Liederabend, ob mit großer sinfonischer Begleitung in Beethovens 9. und Mendelssohns 2. Sinfonie, oder in voller Pracht mit großem Tamtam auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper – auch in diesem Sommer kann man viele musikalischen Facetten von Daniel Behle live erleben. Der junge Tenor will sich in keine Schublade stecken lassen und das Potenzial seine Stimme in vielen Disziplinen frei entfalten. Zum Glück, denn sonst wäre der Musikwelt einiges verborgen geblieben.
Mit Daniel Behles jüngst erschienenem Decca-Debütalbum mit Opernarien von Christoph Willibald Gluck anlässlich des 300. Geburtstag des Komponisten, kann man sich die zauberhafte Tenorstimme auch nach Hause holen. Die feinsinnigen Interpretationen der eher unbekannteren Werke begeisterten bereits die Kritiker und sind ein echter Hörgenuß für Liebhaber schöner Stimmen.

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