Eine Companion-EP zu seinem erfolgreichen Album
»Zart, subtil, melancholisch und hoffnungsvoll … Ein Album, das berührt.«
FAZEmag über Without Wind / Without Air
»eine zeitlose Sammlung von ätherischer Schönheit«
Louder Than War über Without Wind / Without Air
»Vielleicht Enos bislang bestes Werk«
Uncut über Without Wind / Without Air
Roger Enos drittes Soloalbum für Deutsche Grammophon, Without Wind / Without Air, erschien im vergangenen Herbst, die Musikpresse war begeistert. Aus den Berliner Aufnahmesessions hat Eno nun acht weitere stimmungsvolle und nuancenreiche Stücke ausgewählt und präsentiert die EP Without Wind / Without Air: Rarities.
Sie bietet einen unvergleichlichen Mix: Sowohl Stücke für Klavier solo sind zu hören als auch Kompositionen für jeweils unterschiedliche Besetzungen aus Akkordeon, Klarinette, Bass, Streichern und Synthesizern. Roger selbst spielt Klavier, Synthesizer und Akkordeon, begleitet wird er von den Streichern von Scoring Berlin – unter Leitung von Jonathan Stockhammer –, Produzent Christian Badzura (Synthesizer), Tobias Fleischer (Bass) und Alexander Glücksmann (Klarinette). Die EP kommt digital am 26. Juni 2026 heraus, die Singles The Quiet of Snow und False Memory Waltz erscheinen vorab am 24. April und 15. Mai. Das Cover hat erneut Rogers Tochter Cecily Eno gestaltet – Vergänglichkeit und Zeit sind die Themen des Albums, die sie hier visuell übersetzt.
»[Eno] macht seit geraumer Zeit tief berührende, oft entrückte Musik,
und Without Wind / Without Air könnte deren Krönung sein.« – Electronic Sound
Roger wird Musik des Repertoires auf die Bühne bringen, außerdem Stücke von
Without Wind / Without Air und seinen früheren DG-Soloalben,
The Turning Year und
the skies, they shift like chords. Am
21. Mai 2026 gibt er ein Konzert in der stimmungsvollen
Union Chapel in London. Bei diesem ersten Liveauftritt in Großbritannien seit dem ausverkauften Konzert in der Queen Elizabeth Hall 2024 begleiten ihn Cecily Eno (Gesang) und Special Guests an Streichern, Bass und Schlagzeug.
»Ein Meisterwerk von Roger Eno … Wunderschöne, meditative, kontemplative und seelentiefe Musik … [Without Wind / Without Air] ist ein Kunstwerk und eines der besten Alben des Jahres.« – Spill Magazine
Jedes Album verlangt nach einer Auswahl. Unweigerlich machen »extrem wertvolle Stücke« Platz für »starke Favoriten«, so Eno. Was zunächst weichen musste, hat er nun für Rarities sorgfältig kuratiert: »Wenn eine Rarities-Compilation erscheint, ist es, als höre man die Stücke zum ersten Mal, jedes einzelne an einer Position, an der es für das Ganze stimmig ist. Ich mag diese Auswahl sehr.«
Die EP eröffnet mit Incense für Klavier solo. Das Stück evoziert »einen stillen Garten in einem maurischen Palast«, die Musik darf sich entfalten, einzelne Töne hallen nach oder verklingen in der Stille. Es folgt Shadow Clock, eine einfache Melodie, eingebettet in sanfte Streicher – »über dem Eingang zur großen Halle ist eine Sonnenuhr, die die Stunden von Morgengrauen bis Abenddämmerung zählt, während man im Schatten eines Orangenbaums sitzt«. The Quiet of Snow beschreibt die angenehme Kühle der schneebedeckten Berge in der Ferne: »Man sieht den Schnee nie fallen, man sieht ihn nie tauen, er liegt dort über Jahre hinweg in Stille.«
Dann kommt ein Bruch – eine ganz andere Klangwelt: Eno nimmt sein ursprüngliches Stück Massacre of the Innocents und erweitert es zu einer dreiteiligen Sequenz – eine schmerzvolle musikalische Antwort auf die jüngsten Konflikte, gerade auch auf das Leid von Kindern, das »die Obszönität des Ganzen schonungslos vor Augen führt«.
Danach steht False Memory Waltz für die Schatten der Vergangenheit in historischen Gebäuden – »es ist der stillgelegte Ballsaal, in dem die mächtigsten Geister der Erinnerung spuken. Denn in diesem Raum meinen manche, Musik zu hören – in diesem Raum, nur in anderen Kleidern, da sind sie sicher, haben sie einst getanzt.«
Das letzte Stück Getting the Picture ist eine filmische Miniatur weiter Landschaften und geheimnisvoller Geschehnisse. »Man lässt alles hinter sich, was man gesehen hat, und nimmt die Straße in Richtung Berge. Zuerst muss man die Wüste durchqueren, wo Trugbilder wie Seen schimmern, wo Eidechsen über Felsen huschen und die Sonne erbarmungslos brennt. Der Blick sucht die schneebedeckten Gipfel, die nicht näher zu kommen scheinen. Nirgends eine Menschenseele, man ist allein, weiß nicht wirklich, wohin man geht. In den Himmel, so hofft man …«