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Hildur Guðnadóttir — Multitalent, innovative Klangdesignerin und Golden Globe Gewinnerin

Hildur Guðnadóttir
© Antje Taiga Jandrig
08.01.2020
Hildur Guðnadóttir ist ein faszinierendes Multitalent. 1982 in Reykjavik geboren, ist die Musikerin heute als Cellistin, Sängerin und Komponistin gleichermaßen auf den Bühnen weltweit sowie mit ihren Soundtracks für TV-Serien und große Hollywood-Produktionen präsent. Guðnadóttir hat sich insbesondere mit ihrer eindringlichen und innovativen Klangsprache wie für die den preisgekrönten Soundtrack zur HBO-Miniserie “Chernobyl”, für den sie 2019 mit einem Emmy ausgezeichnet wurde, einen Namen gemacht. Am 5. Januar 2020 folgte nun die Ehrung mit dem Golden Globe in der Kategorie “Best Original Score” für Todd Philips Meisterwerk “Joker”. Hildur Guðnadóttir ist damit die erste weibliche Solo-Preisträgerin für einen “Original Score” in der Geschichte der Golden Globe Awards.
Mit Deutsche Grammophon hat die außergewöhnliche Künstlerin bereits mehrfach u.a. mit Jóhann Jóhannsson zusammengearbeitet; im Oktober 2019 hat sie einen Exklusivvertrag abgeschlossen. Ab dem 10. Januar erscheinen nun drei frühe Solo-Alben der Komponistin neu im Katalog der Deutschen Grammophon, weitere folgen im Laufe des Monats.

"Mount A", “Without Sinking”, “Iridescence” – drei berührende Klangbilder der Komponistin sind jetzt neu im Katalog der Deutschen Grammophon 

"Mount A" erschien bereits 2006 als Debütalbum der Komponistin und zieht mit einer ausgesprochen persönlichen und verträumten Tonsprache in den Bann. Aufgenommen in New York und in einem alten Kloster in Island, besticht das Album mit einer ganz besonderen und sehr intimen klanglichen Atmosphäre. Dabei wurden sämtliche Instrumente von der Musikerin selbst eingespielt, darunter das Cello, die Gambe, das Klavier, das Vibraphon und die Zither. Ganz anders gestaltet sich Guðnadóttirs zweites Soloalbum “Without Sinking”, das 2008 aufgenommen wurde und nun ebenfalls neu veröffentlicht wird. Neben der Komponistin sind darauf verschiedene Gastmusiker wie Bassist Skúli Sverrisson und Jóhann Jóhannsson zu hören, die eine Klangwelt schaffen, die “sowohl geräumig als auch dicht”, sowohl “still als auch in Bewegung” ist, wie Guðnadóttir selbst es formuliert hat. Das dritte Album, das ab 10. Januar Teil des Katalogs der Deutsche Grammophon ist, schließt direkt an “Without Sinking” an und zeigt sich unter dem Titel “Iridescence” als eindringliche Klangstudie über schimmerndes Licht und wechselnde Farbtöne im musikalischen Verlauf. Ein spannender Auftakt zu weiteren Veröffentlichungen der Komponistin bei Deutsche Grammophon.

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