Post Malone | News | Sein Spiel der Gegensätze: Fünf Dinge, die ihr über Post Malone wissen solltet

Post Malone 2017
30.10.2017

Sein Spiel der Gegensätze: Fünf Dinge, die ihr über Post Malone wissen solltet

Rausch, Goldschmuck, Flanellhemden: Post Malone gilt spätestens seit seinem Album “Stoney” als einer der interessantesten Hip-Hip-Heads der Südstaaten. Mit dem Track “Candy Paint” unterstrich der 22-Jährige nun diesen Status. 70 Millionen Streams in zehn Tagen? Kein Problem für Austin Richard Malone. Und sein neuestes Projekt Beerbongs & Bantleys steht schon in den Startlöchern. Wir verraten euch fünf Fakten über den Mann mit den Zöpfen, der zwischen Rap und Rock weltweite Faszination auslöst.

Fakt 1: Post Malones Leidenschaft fürs Gaming ist die Wurzel seiner Karriere

Post machte schon immer Musik. Seine ersten Songs produzierte er mit 14 Jahren – eine schwere Zeit, denn für den Rapper aus GrapevineTexas war das College mehr Qual als Quelle seiner Entwicklung. Deshalb beschloss er auch, die Schule hinter sich zu lassen. Stattdessen folgte er seinem langjährigen Freund Jason Stokes nach Los Angeles.
Und da war er: Mit 18 Jahren in der Großstadt, in einer WG mit guten Freunden und den Drogen nicht abgeneigt. “Ich ging nicht mehr vor die Tür, spielte nur noch am Computer und machte Musik im Stillen”. Ausgerechnet das Videospiel “Guitar Hero” sollte die Wende einleiten: Er schrammte die virtuellen Saiten, als ginge es um sein Leben. Und er entwickelte sich zu einem wahren Gitarrenfanatiker, dessen Riffs heute auf seiner Single “Rockstar feat. 21 Savage ” und dem Album-Track “Go Flex” zu hören sind. 

Fakt 2: Post Malone spielt Gitarre wie ein Held und hat Bruno Mars als Neider

Inzwischen gibt Post Malone tausende Dollar für extravagante Gitarren aus: Ein Exemplar mit Louis-Vuitton Leder-Einband – das eigentlich Bruno Mars vorbehalten war – und unfassbar viel Tontechnik, sind der ganze Stolz des Hook-Meisters. Er liebt seinen heutigen Lifestyle, den Ruhm, den Reichtum und das Spiel zwischen Grunge, Metal und High-Class.
 
Dazu passt, dass Posty einen eigenen Angestellten für seinen Bierkühlschrank hat und die Einfahrt seines Anwesens mit Luxus-Karossen blockiert ist. Zwischen seinem weißem Bantley und dem selbsternannten Beerbong-Beauftragten, geht Malone sein wahnwitziges Gold-Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 

Fakt 3: Post Malone verfügt über den unverwechselbaren Stil von Rock- und Street-Style

Außerdem besitzt der Rapper eine weitere unverkennbare Leidenschaft: Während er seinen Oberkörper mit Flanellhemd und Lederweste gerne in Rock-Kutte hüllt, steht er weiterhin mit zwei Sneaker-Füßen im Leben. Post Malone ist bekannt für einen extravaganten Stil und lebt die Fusion von Rock und Rap auch äußerlich.
 
Deswegen hat der junge Kontroverse mittlerweile seine eigene Modelinie namens “Thicc Bitch” gelauncht. Eine Reihe mit T–Shirts und Hoodies zum kommenden Projekt Beerbongs & Bantleys - High-Fashion-Posty liefert damit auch seinen Fans ein Stück seines unverwechselbaren Stils. 

Fakt 4: Er brennt mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Metal und Synthie-Sound

Der Dallas-Native hat bereits zu seiner Los-Angeles-Zocker-Zeit vor allem Rock-Metal- und Country-Musik geliebt. Und das ist bis heute so: Durch die Lautsprecher seines Tour-Busses wummern Metal-Bands wie Megadeth und die Rocker von Talking Heads
 
Diese Vielfalt macht ihn nicht nur optisch zum Sonderling – auch musikalisch hebt sich Post Malone vom gegenwärtigen Hip-Hop ab. Zwischen Rocker-Kutte und Baggie-Pants ist es sein eigens betitelter “Trap-Folk”, der nach seinem “Stoney”-Debüt bereits Kollegen wie Kayne West und 21 Savage überzeugte. Der “White Iverson” – so namentlich die Debüt-Single des damals 20-jährigen Malones – liebt eben das Spiel der Gegensätze und zockt auch dieses auf ziemlich hohem Level.

Fakt 5: Post Malone trägt eine nachdenkliche Seite in sich und kann seinen Erfolg im Internet kaum fassen

Auch wenn Post Malone zwischen all dem Ruhm, einem eigenen Beerbong-Diener und einem stets gefüllten Bier-Kühlschrank mit Bud-Light lebt, sagt er selbst: “Das was mir passiert, ist einfach nur krass. Einfach geil.” Seine SingleWhite Iverson” veröffentlichte er über Nacht selbst bei SoundCloud und als er am 15. August 2015 erwachte, waren es Größen wie WizKalifa und Mac Miller, die ihn mit Lob überschütteten.
Seither gilt Post Malone als wahres Internet-Phänomen und verbreitet sich wie ein virales Wunder. Malone widmet sich seiner Erfolgsgeschichte jedoch auch auf emotionalen Tracks wie “Too Young”, in dem er auch seinen aufreibenden Lebensstil hinterfragt.

Ergebnis: Fünf Fakten eines Mannes, die uns weiterhin Neues von ihm erwarten lassen

All das, was Post Malone seither anfasst, färbt sich golden wie seine Grills – denn seine Hip-Hop-Attitüde mal Beiseite gestellt, geht es in seinen Texten immer auch um wahre Identität. Die ist, wie wir jetzt wissen von Doppeldeutigkeit geprägt. Und wie geht es weiter? “Ich weiß nicht, ob ich mit 30 Rock oder Rap mache. Ich werde einfach machen was ich will. Vielleicht auch ein Trance-Polka-Album”. Vorstellen kann man sich mittlerweile alles bei Austin Post Malone und das qualitativ auf beachtlichem Niveau.

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