The Weeknd | News | Fünf Dinge, die ihr über "Can't Feel My Face"-Sänger The Weeknd wissen solltet

The Weeknd - 2015
06.10.2015

Fünf Dinge, die ihr über “Can’t Feel My Face”-Sänger The Weeknd wissen solltet

1. Der Künstlername The Weeknd: Hommage an ein nicht enden wollendes Wochenende

Die Entstehung des Names The Weeknd liegt schon einige Jahre zuück: Mit süßen 17 schnappten sich Abel Tesfeye und ein Freund ihre Matratzen, packten sie in den alten Van seines Kumpels und machten sich auf den Weg. Ein Wochenende wollten sie weg – doch dabei haben sie vergessen wieder zurückzukommen. Der Künstlername entspringt diesem denkwürdigen Wochenende, an dem die beiden Jungs von zu Hause weggerannt sind. Das fehlende “e” hat entgegen aller Erwartungen weniger einen kreativen Hintergrund, als einen praktischen: Nachdem sich der 25-Jährige schließlich für seinen Alias entschieden hatte, musste er feststellen, dass es bereits eine kanadische Band namens The Weekend gab. Und so ließ er kurzerhand einen Buchstaben weg – The Weeknd war geboren.

2. Ein Featuring jagt das nächste: The Weeknd genießt die Achtung seiner Kollegen

Der “Earned It”-Sänger ist ausgesprochen beliebt bei seinen prominenten Kollegen: Nicht nur Drake supportet die Musik seines Freundes, auch Kanye West feiert zu “Can’t Feel My Face” ordentlich ab – davon könnt ihr euch im folgenden Video überzeugen. Doch damit noch nicht genug: Auf seinem aktuellen Album “Beauty Behind The Madness” hinterließ neben Lana Del Rey auch Ed Sheeran nennenswerte Spuren. Kürzlich kooperierten auch die Disclosure-Brüder für ihr aktuelles Album “Caracal” mit ihm. The Weeknd hat sich entwickelt und ist sich dabei trotzdem treu geblieben – vielleicht ist das sein Geheimnis, um auch andere Musiker in seinen Bann zu ziehen. Fakt ist: The Weeknd ist bei seinem Aufstieg zum erfolgreichen Popstar immer cool geblieben und das macht ihn verdammt sympathisch.
Kanye is having the time of his life rn. pic.twitter.com/Qy0OS29TU7
— Fill Werrell (@FillWerrell) 31. August 2015

3. The Weeknd schätzt seine Privatsphäre

In einem so medienlastigen Zeitalter ist fast jeder Popstar überbelichtet – außer The Weeknd . Für einen Reporter ist es aktuell wahrscheinlicher, ein Interview mit einem Yeti zu führen, als mit Tesfaye. Alles was man aus seinem Privatleben weiß, stammt entweder von Twitter oder aus Interviews mit anderen Musikern. The Weeknd hat sich kürzlich lediglich darauf eingelassen, ein Gespräch zwischen ihm und Lana Del Rey im “Interview” Magazin abdrucken zu lassen. Doch auch hier zeigt sich der 25-Jährige eher als Interviewer statt selbst interviewt zu werden. Zahlreiche teils sogar prominete Fans freuen sich aber über die mediale Abstinenz des Sängers. Florence Welch (Florence + The Machine) fasst zusammen: “Ich will nicht, dass die geheimnisvoll Blase um ihn herum platzt, also behaupte ich einfach, dass ich ihn nie gesehen habe – er ist ein Hologramm.”

4. The Weeknd ist stolz auf seine äthiopische Herkunft

“Meine Mutter, meine Großmutter und alle meine Onkels hörten zu Hause ununterbrochen äthiopische Künstler wie Aster Aweke und Mulatu Astatke. Sie tranken Kaffee, aßen Popcorn und hörten einfach der Musik zu. Diese Musik ist so wunderschön, doch das habe ich damals noch nicht wirklich wahrgenommen – erst als ich mein Elternhaus verlassen habe. Ich denke das ist auch der Grund, warum ich eher unkonventionelle Musik mache. Das Gefühl, das ich in meine Musik und meine Stimme packe, ist sehr äthiopisch und sehr afrikanisch – viel kraftvoller als alles andere”, sagt der 25-Jährige und man spürt die Liebe zu seiner Heimat. Ihr werdet euch sicher auch schonmal gefragt haben, was es mit seiner Frisur auf sich hat – die Erklärung dafür ist ähnlich: Sein Haarschnitt wird traditionell von äthiopischen Stämmen getragen.

5. Abel Tesfeye wird als der neue Michael Jackson gehandelt 

Auch die Kritiker zeigen sich vom Mann mit den Dreadlocks und seinem neuen Werk begeistert: Die Lobeshymnen, die mit seinem Soundtrack-Beitrag “Earned It” zum Kinofilm “Fifty Shades Of Grey” begannen, werden auch bei seinem neuen Album “Beauty Behind The Madness” angestimmt. Resultat dieses Erfolgs ist der inflationäre Vergleich mit dem King-Of-Pop Michael Jackson: “Wisst ihr, diese Kinder haben keinen Michael Jackson. Sie haben keinen Prince. Sie haben keine Whitney. Wer ist jetzt noch da? Und wer sonst könnte an ihre Stelle treten?”, preist die New York Times The Weeknd an. Seine Musik ist modern und doch klassisch. Sie ist kreativ und anspruchsvoll – aber beides nicht zu sehr. Der Mann kann dem King der Popwelt ganz bestimmt das Wasser reichen – schließlich hat er es bereits geschafft auch die größten Kritiker verstummen zu lassen. 

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